Am Mittwoch dominiert Zurückhaltung den Kryptohandel. Vor der anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank scheuen Anleger das Risiko, was Dogecoin in eine enge Seitwärtsbewegung zwingt. Parallel dazu sorgt eine strukturelle Änderung bei Binance für Aufsehen. Hält der Support bei 0,12 US-Dollar dem makroökonomischen Druck stand?
Zinsangst und Kapitalflucht
Das Marktumfeld gestaltet sich für spekulative Anlageklassen derzeit schwierig. Marktbeobachter registrieren im Vorfeld der heutigen Fed-Sitzung eine spürbare Kapitalrotation: Gelder fließen aus dem Kryptosektor ab und suchen Schutz in vermeintlich sicheren Häfen wie Gold. Selbst Dogecoin-Mitgründer Billy Markus kommentierte die jüngste Flucht der Anleger in Edelmetalle, während der Meme-Coin selbst auf der Stelle tritt.
Diese Risikoaversion spiegelt sich im Chart wider. Dogecoin notiert aktuell bei rund 0,12 US-Dollar und verzeichnet seit Jahresbeginn ein leichtes Minus von 1,74 Prozent. Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt von 0,13 US-Dollar verdeutlicht den kurzfristigen Abwärtstrend. Analysten blicken nun gespannt auf die Unterstützungszone bei 0,1205 US-Dollar. Ein Bruch dieser Marke könnte weiteren Verkaufsdruck auslösen.
Binance bereinigt Handelsangebot
Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgte eine Anpassung bei der weltweit größten Kryptobörse Binance. Am 27. Januar entfernte die Plattform das direkte Handelspaar SHIB/DOGE aus dem Programm. Dieser Schritt ist Teil einer regelmäßigen Überprüfung, bei der Paare mit geringer Liquidität und niedrigem Handelsvolumen aussortiert werden.
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Wichtig für Anleger zur Einordnung: Dies betrifft nicht die Handelbarkeit der einzelnen Coins. Sowohl Dogecoin als auch Shiba Inu bleiben gegen Stablecoins und Fiat-Währungen verfügbar. Die Maßnahme unterstreicht jedoch, dass das Interesse am direkten Tausch der beiden größten Meme-Coins zuletzt nachgelassen hat.
Kulturelle Relevanz versus Kurs
Fundamentale Fragen zur Nützlichkeit belasten den Kurs zusätzlich. Während neue Meme-Token spekulative Gelder anziehen, scheint der sogenannte „Meme-Superzyklus“, der Dogecoin in der Vergangenheit beflügelte, an Kraft zu verlieren. Zwar bleibt die kulturelle Relevanz hoch – unterstrichen durch jüngste popkulturelle Referenzen bei Saturday Night Live –, doch die direkte Auswirkung solcher Ereignisse auf den Preis nimmt ab.
Für die kurzfristige Entwicklung dürfte der heutige Abend entscheidend sein. Die Kommentare der US-Notenbank zur künftigen Geldpolitik haben das Potenzial, die aktuelle Lethargie zu durchbrechen und zu entscheiden, ob die wichtige 12-Cent-Marke verteidigt werden kann.
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