Dow Jones REIT Index: Zinsangst verflogen!
US-Immobilienaktien erholten sich nach anfänglichem Inflationsschock und schlossen im Plus, während der breite Markt leicht fiel. Die Entwicklung der Anleiherenditen war entscheidend.

Kurz zusammengefasst
- REIT-Index dreht nach Inflationsdaten ins Plus
- Anleiherenditen bleiben ohne massiven Ausbruch
- Einzelhandels- und Gesundheits-REITs zeigen Stärke
- Technische Chartanalyse bestätigt Aufwärtstrend
US-Immobilienwerte standen am Freitag zunächst unter erheblichem Druck, nachdem die Inflationsdaten für März die Anleger verschreckten. Als sich jedoch herausstellte, dass die Kerninflation weitgehend den Erwartungen entsprach, kehrte die Zuversicht an den Markt zurück. Der Dow Jones U.S. Select REIT Index drehte ins Plus und trotzte damit der leichten Schwäche des breiten Gesamtmarktes.
Renditen als Zünglein an der Waage
Der entscheidende Treiber für die Erholung war die Entwicklung am Anleihemarkt. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen stieg zwar leicht auf etwa 4,31 %, blieb aber von einem befürchteten massiven Ausbruch nach oben verschont. Für die zinssensiblen Immobilienaktien wirkte dieses Ausbleiben weiterer Schocks stabilisierend. Während der S&P 500 den Handelstag mit einem minimalen Minus von 0,11 % beendete, legte der REIT-Sektor um 0,36 % zu.
Innerhalb des Index zeigten sich vor allem Einzelhandels- und Gesundheits-REITs widerstandsfähig. Simon Property Group profitierte von einer hohen Flächenbelegung, während Welltower als Schwergewicht im Gesundheitssektor den Index stützte. Im Gegensatz dazu kam es bei Logistik-Riesen wie Prologis zu leichten Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Kursrally.
Gewinner und Verlierer im Überblick
- Simon Property Group (SPG): +0,80 % auf 200,57 USD
- Welltower (WELL): +0,61 % auf 207,59 USD
- Digital Realty Trust (DLR): +0,38 % auf 188,87 USD
- Prologis (PLD): -0,60 % auf 137,19 USD
- American Tower (AMT): -0,36 % auf 179,29 USD
Charttechnik und Ausblick
Aus technischer Sicht bleibt das Bild für den Index konstruktiv. Die Notierung verläuft weiterhin oberhalb der 50-Tage- und 200-Tage-Linien, was den mittelfristigen Aufwärtstrend untermauert. Während eine solide Unterstützung im Bereich von 260 Punkten liegt, wartet der nächste markante Widerstand bei der Marke von 325 Punkten, an der in der Vergangenheit vermehrt Verkaufsdruck aufkam.
Die kommende Woche hält wichtige Makro-Daten bereit, die den Zinsausblick für das zweite Quartal neu definieren könnten. Am Dienstag, den 14. April, werden die US-Erzeugerpreise (PPI) veröffentlicht. Ein unerwartet hoher Wert könnte die Renditen der Staatsanleihen weiter antreiben und die REIT-Bewertungen belasten. Zudem rücken ab Montag die Frühjahrstagungen des IWF in den Mittelpunkt, bei denen Kommentare zur globalen Zinspolitik sowie die geopolitische Lage zwischen den USA und dem Iran genau beobachtet werden.
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