Der verkürzte „Black Friday“-Handel liefert oft nur geringe Umsätze, doch dieses Jahr könnte er ein wichtiges Signal gesendet haben. Während Anleger bei den zuletzt heißgelaufenen KI-Lieblingen Gewinne mitnahmen, griffen sie bei den klassischen Industrie- und Konsumwerten beherzt zu. Ist diese Sektor-Rotation der Startschuss für einen breiten Jahresendspurt, der den Index auf neue Rekorde hievt?
Rotation statt Tech-Hype
Investoren nutzten den Feiertagsbrückentag für eine deutliche Umschichtung ihrer Portfolios. Statt weiterhin blind dem KI-Trend zu folgen – Nvidia musste den zweiten Tag in Folge Federn lassen und fiel um 1,8 Prozent –, floss das Kapital in zyklische Werte und den Einzelhandel. Als Haupttreiber erwies sich Amazon: Beflügelt von optimistischen Prognosen für das Shopping-Wochenende, zog der E-Commerce-Gigant den Index spürbar nach oben. Auch Finanzschwergewichte wie JPMorgan und defensive Tech-Werte wie IBM profitierten von der neu erwachten Kauflust abseits des Halbleiter-Sektors.
Angst weicht der Gier
Das Marktumfeld hat sich pünktlich zum Dezemberstart aufgehellt. Ein deutlicher Rückgang des Volatilitätsindex VIX auf 16,35 Punkte zeigt, dass die Nervosität der Monatsmitte verflogen ist. Selbst ein leichter Anstieg der US-Anleiherenditen konnte die Bullen am Freitag nicht bremsen. Der Markt spielt derzeit fest das Szenario einer „sanften Landung“ der Wirtschaft und preist mit einer Wahrscheinlichkeit von fast 87 Prozent eine Zinssenkung der Fed im Dezember ein. Diese Zuversicht sorgte dafür, dass trotz des dünnen Feiertagshandels die Marktbreite positiv ausfiel – es stiegen mehr Aktien, als fielen.
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Allzeithoch im Visier
Technisch betrachtet hat sich der Leitindex eindrucksvoll freigeschwommen. Mit einem Schlusskurs von 47.716 Punkten notiert der Dow Jones nur noch knapp 1,1 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Der RSI-Indikator signalisiert dabei noch keine Überhitzung, was den Bullen Spielraum für die kommenden Wochen lässt.
Die entscheidende Hürde wartet nun bei der psychologisch wichtigen Marke von 48.000 Punkten. Sollte dieser Widerstand in der kommenden Woche unter vollem Handelsvolumen fallen, steht einer Fortsetzung der Rallye kaum noch etwas im Weg. Bleibt nur die Frage: War der Freitag nur ein kurzes Strohfeuer oder der Beginn einer nachhaltigen Sektor-Rotation?
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