DroneShield Aktie: 121% Umsatzwachstum trotz ASIC-Ermittlungen
DroneShield meldet Umsatzsprung von 121 Prozent, während die australische Finanzaufsicht Aktienverkäufe früherer Führungskräfte prüft.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzplus von 121 Prozent im ersten Quartal
- ASIC untersucht Aktiengeschäfte ehemaliger Manager
- Milliardenschwere Vertriebspipeline aufgebaut
- Neue Führungsspitze seit April im Amt
Starke Nachfrage, schwache Kurse. Bei DroneShield klaffen Realität und Stimmung derzeit weit auseinander. Der Spezialist für Drohnenabwehr meldet volle Auftragsbücher und pralle Kassen. Eine Untersuchung der australischen Finanzaufsicht ASIC überschattet diese Erfolge.
Am Mittwoch stabilisiert sich die Aktie leicht bei 2,02 Euro. Als die Ermittlung bekannt wurde, brach der Kurs zuvor massiv ein. Auf Wochensicht steht ein Minus von 13 Prozent. Der Kurs notiert damit weit unter seinem Jahreshoch.
Die Untersuchung der Finanzaufsicht
Die Behörde nimmt das ehemalige Management ins Visier. Konkret geht es um Aktienverkäufe des früheren Chefs Oleg Vornik und des Ex-Verwaltungsratschefs Peter James. Beide veräußerten im vergangenen November innerhalb einer Woche Aktien im Wert von rund 70 Millionen Australischen Dollar.
Die ASIC prüft nun Handelsaktivitäten und Unternehmensmitteilungen aus diesem Zeitraum. DroneShield kooperiert nach eigenen Angaben vollumfänglich mit der Behörde. Welche Konsequenzen drohen, ist aktuell unklar.
Operatives Geschäft wächst rasant
Operativ läuft es für das schuldenfreie Unternehmen hervorragend. Der Umsatz sprang im ersten Quartal auf 74,1 Millionen Australische Dollar. Das ist ein Plus von 121 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die liquiden Mittel stiegen auf knapp 223 Millionen Dollar.
Die Vertriebspipeline umfasst mittlerweile ein Milliardenvolumen. Darunter befinden sich 15 Großaufträge. Allein für das laufende Geschäftsjahr stehen bereits feste Zusagen über knapp 155 Millionen Dollar in den Büchern.
Auch das Software-Geschäft wächst. Die wiederkehrenden Einnahmen verdreifachten sich im Auftaktquartal auf rund fünf Millionen Dollar. Bis zum Jahr 2030 will der Vorstand diesen Anteil am Gesamtumsatz auf ein Drittel ausbauen.
Frischer Wind im Management
Seit April führt Angus Bean die Geschäfte. Ende Mai soll Hamish McLennan den Vorsitz im Verwaltungsrat übernehmen. Das neue Team verschärft die internen Regeln deutlich. Künftig muss der CEO eigene Aktien im Wert von zwei Jahresgehältern halten.
Rückenwind kommt derweil von politischer Seite. Der US Safer Skies Act öffnet neue Beschaffungswege für Tausende Sicherheitsbehörden. Im Sommer plant die NATO einen verifizierten Lieferantenpool für Drohnenabwehrsysteme. Zugelassene Anbieter erhalten dann direkten Zugang zu den Verteidigungsbudgets der Mitgliedsstaaten.
Die Hauptversammlung am 29. Mai wird zum ersten Härtetest für die neue Führung. Das Management muss Investoren überzeugen, dass die Altlasten der Vornik-Ära das operative Wachstum nicht gefährden. Gelingt dies, rücken die starken Fundamentaldaten wieder in den Vordergrund. Bis dahin bleibt die regulatorische Unsicherheit ein dominierender Faktor.
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