DroneShield produziert ab sofort Drohnenabwehrsysteme in der Europäischen Union. Mit der ersten Produktionsstätte außerhalb Australiens reagiert das Unternehmen auf die stark gestiegene Nachfrage nach Counter-UAS-Technologie — und positioniert sich mitten im Zentrum des europäischen Rüstungsaufschwungs.
Kapazität soll sich verfünffachen
Die neue EU-Anlage soll noch in der ersten Jahreshälfte 2026 mit Auslieferungen beginnen. Das Ziel ist ehrgeizig: DroneShield will seine jährliche Produktionskapazität von rund 500 Millionen AUD Ende 2025 auf 2,4 Milliarden AUD bis Ende 2026 steigern. CEO Oleg Vornik begründet den Schritt mit dem Aufbau souveräner Verteidigungskapazitäten europäischer Staaten — der Expansionsplan fügt sich nahtlos in die Initiativen „ReArm Europe“ und „Readiness 2030″ ein, mit denen der Kontinent seine Rüstungslieferketten stärkt.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Günstige Angriffsdrohnen wie die iranische Shahed-136 kosten rund 35.000 US-Dollar pro Stück, während ihre Abwehr Abfangraketen im Millionenbereich erfordert. Genau dieser asymmetrische Kostendruck treibt Verteidigungsministerien weltweit dazu, kosteneffizientere Lösungen zu suchen.
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Starkes Wachstum, volle Pipeline
Das Unternehmen kommt aus einer Phase rasanten Wachstums in die Expansion: Im Geschäftsjahr 2025 stieg der Umsatz um 276 Prozent auf 216,5 Millionen AUD, verbunden mit einer Rückkehr in die Profitabilität. Im ersten Quartal 2026 kamen neue Militärverträge im Wert von 21,7 Millionen AUD hinzu. Die aktuelle Vertriebspipeline beziffert das Management auf rund 2,3 Milliarden AUD.
An der australischen Börse legte die Aktie am Freitag gegen den Markttrend zu — während der ASX 200 im Wochenverlauf 2,6 Prozent verlor. Bell Potter bewertet den Titel mit „Buy“ und einem Kursziel von 4,80 AUD; das DCF-Modell von Simply Wall St sieht den fairen Wert bei 4,90 AUD.
Gemessen an der deutschen Notiz hat die Aktie in den vergangenen zwölf Monaten rund 327 Prozent zugelegt, notiert aktuell aber noch rund 32 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 3,65 Euro vom Oktober 2025. Ob die EU-Produktion den nächsten Kursimpuls liefert, hängt vor allem davon ab, wie schnell die ersten Auslieferungen aus der neuen Anlage in konkrete Folgeaufträge münden.
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