Der Spezialist für Drohnenabwehr zündet die nächste Stufe. Nach prall gefüllten Auftragsbüchern und einer starken Umsatzprognose für 2026 holt sich DroneShield nun einen erfahrenen Industriemanager an Bord. Das Ziel ist klar: Die massiv gestiegene Nachfrage muss operativ bewältigt werden – eine klassische Hürde für schnell wachsende Technologieunternehmen, die die Australier nun professionell adressieren wollen.
Verstärkung für die globale Skalierung
Mit Michael Powell übernimmt ein Schwergewicht die operative Leitung (COO). Der Manager bringt über 25 Jahre Erfahrung aus der Rüstungs- und Luftfahrtindustrie mit und war zuvor in leitenden Funktionen bei Thales Australia und Knorr-Bremse tätig. Seine Kernaufgabe wird es sein, die globalen Fertigungskapazitäten zu skalieren und die Lieferketten widerstandsfähiger zu machen.
CEO Oleg Vornik bezeichnet die Personalie als entscheidenden Schritt, um Disziplin und Resilienz in die Expansionspläne zu bringen. Konkret geht es darum, Engineering, Produktion und Logistik so abzustimmen, dass die wachsenden Bestellmengen fristgerecht ausgeliefert werden können.
Die Fakten im Überblick:
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- Neuer COO: Michael Powell (ex-Thales, Knorr-Bremse)
- Erfahrung: Über 25 Jahre in Rüstung und kritischer Infrastruktur
- Finanzielle Basis: 95,6 Mio. AUD Umsatz bereits für 2026 gesichert (Stand Januar)
- Infrastruktur: Fertigungskapazität am Standort Alexandria (NSW) deutlich erweitert
Volatilität und Wachstumschancen
Der Zeitpunkt der Ernennung korreliert direkt mit den jüngsten Geschäftszahlen. Bereits im Januar meldete DroneShield gesicherte Einnahmen von 95,6 Millionen AUD für das laufende Jahr – ein massiver Anstieg im Vergleich zum Vorjahresstart, als die Bücher noch weitgehend leer waren. Um diesen Ansturm zu bewältigen, wurde kürzlich die Produktion am Standort Alexandria in New South Wales ausgebaut.
An der Börse sorgt die Gemengelage aus Wachstum und Umbau für Bewegung. Die Aktie schloss zuletzt bei 3,29 AUD und zeigte sich in den vergangenen Wochen volatil. Während Anleger auf Sicht von 90 Tagen ein Plus von rund 30 Prozent verzeichnen können, gab der Kurs im letzten Monat um gut 24 Prozent nach. Der Markt bewertet aktuell neu, wie schnell das Unternehmen die theoretischen Aufträge in tatsächliche Gewinne ummünzen kann.
Der operative Fokus verschiebt sich nun vollständig auf die Umsetzung. Mit der Auswahl für das Projekt LAND 156 des australischen Verteidigungsministeriums im Januar und der neuen Partnerschaft mit Intelic für den europäischen Markt sind die strategischen Weichen gestellt. Powell muss nun beweisen, dass DroneShield die Skalierung vom Nischenanbieter zum globalen Industriepartner ohne operative Reibungsverluste meistert.
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