Ein Auftakt nach Maß für den australischen Drohnenabwehr-Spezialisten: Mit einem deutlichen Plus meldet sich die DroneShield Aktie im neuen Jahr zurück. Nach einem volatilen Jahresende treibt nun ein gefülltes Auftragspolster die Hoffnungen der Anleger, während der Markt frühere institutionelle Abflüsse offenbar verdaut hat.
Bis zum Freitagnachmittag (AEDT) kletterten die Papiere um über 5,5 Prozent auf rund 3,27 AUD und ließen damit die jüngsten Konsolidierungstiefs hinter sich. Treibstoff für diese Bewegung liefert vor allem die finanzielle Sichtbarkeit: Das Unternehmen startet mit fest vereinbarten Umsätzen von 97,7 Millionen Dollar in das Geschäftsjahr 2026.
Konkrete Aufträge stützen den Kurs
Dieses Polster basiert auf einer Serie von Vertragsabschlüssen, die noch kurz vor dem Jahreswechsel finalisiert wurden. Dazu gehören ein 8,2-Millionen-Dollar-Auftrag für tragbare Abwehrsysteme vom 30. Dezember sowie ein bedeutender 49,6-Millionen-Dollar-Deal mit einem europäischen NATO-Partner. Anleger honorieren diese konkrete Umsatzbasis nun und preisen die hohe Wahrscheinlichkeit eines Rekordjahres ein.
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JPMorgan-Ausstieg verdaut
Gleichzeitig scheint der Markt die strukturellen Belastungen des Vorjahres abgeschüttelt zu haben. Der Rückzug von JPMorgan Chase, die ihren Anteil im November 2025 unter die 5-Prozent-Meldeschwelle gesenkt hatten, hatte zunächst auf die Stimmung gedrückt. Das Ausbleiben weiterer Verkaufsdruck-Meldungen zu Jahresbeginn deutet darauf hin, dass das Angebot vom Markt aufgenommen wurde und der Weg für eine fundamentale Neubewertung frei ist.
Analysten sehen Potenzial
Trotz des aktuellen Anstiegs klafft zwischen Kurs und Expertenmeinung noch eine Lücke. Mit Kurszielen um 4,70 AUD sehen Marktbeobachter ein theoretisches Aufwärtspotenzial von über 40 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau. Allerdings ist die Bewertung anspruchsvoll: Der Markt setzt die nahtlose Abwicklung des 97,7-Millionen-Auftragsbestands voraus – operative Verzögerungen darf sich das Unternehmen auf diesem Niveau kaum erlauben.
Kurzfristig hat sich das charttechnische Bild durch den Ausbruch aus der Konsolidierung aufgehellt. Entscheidend für die kommenden Quartale wird sein, ob DroneShield die hohe Umsatzvisibilität ohne Margendruck in tatsächliche Gewinne ummünzen kann.
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