DroneShield Aktie: RSI auf 19,9 signalisiert Überverkauf
DroneShield-Aktie stürzt weiter ab: Neun Prozent Minus an einem Tag, RSI signalisiert extreme Überverkaufssituation.

Kurz zusammengefasst
- Kursrutsch um neun Prozent
- RSI fällt unter 20 Punkte
- Wöchentlicher Verlust von 23%
- Neue Auftragschancen durch Rüstungsumbau
Der freie Fall bei DroneShield beschleunigt sich. Am Freitag brach das Papier um weitere neun Prozent ein. Technische Indikatoren signalisieren extreme Panik.
Technische Indikatoren im Keller
Der Schlusskurs von 1,28 Euro markiert einen neuen Tiefpunkt. In der vergangenen Handelswoche verlor der Spezialist für Drohnenabwehr fast 23 Prozent an Wert. Der Relative-Stärke-Index fiel auf 19,9.
Ein Wert unter 30 gilt in der Charttechnik als stark überverkauft. Die Folge: Der Markt signalisiert absolute Erschöpfung. Das Papier notiert mittlerweile 38 Prozent unter seinem langfristigen Durchschnitt.
Rüstungsmarkt im Umbruch
Während der Kurs einbricht, formiert sich der globale Verteidigungsmarkt neu. Südkorea hat am Freitag sein Drohnenkommando offiziell umstrukturiert. Das Land will massiv in neue unbemannte Flugsysteme investieren. Alte Modelle mustert das Militär zügig aus. Für Anbieter wie DroneShield bedeutet das neue Auftragschancen.
Allerdings wächst der Konkurrenzdruck spürbar. Der Rivale Ondas meldete kürzlich neue Aufträge über 40 Millionen US-Dollar. Seine Tochterfirma Sentrycs integrierte ihre Abwehrtechnologie in eine Plattform von Lockheed Martin. Parallel dazu leidet der gesamte Technologiesektor unter einer schwachen Marktstimmung. Investoren rotieren aktuell aus Wachstumsaktien in defensive Branchen.
Weiterer Abwärtsdruck
Der Weg zurück zu alten Höchstständen ist weit. Vom Rekordhoch bei 3,65 Euro hat sich die Aktie massiv entfernt. Die extrem hohe Volatilität dürfte den Handel auch in der kommenden Woche prägen. Solange der Kurs den kurzfristigen Durchschnitt bei 1,93 Euro nicht zurückerobert, bleibt der Abwärtstrend intakt.
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