DroneShield hat für das Geschäftsjahr 2025 das beste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte vorgelegt. Umsatz und Cashflow legten deutlich zu, zugleich sorgten Mitteilungen zur Umsatzpipeline und die Diskussion um Aktienverkäufe des CEO für spürbare Nervosität im Kurs.
Rekordjahr 2025
Im vierten Quartal 2025 erzielte das australische Counter-Drone-Unternehmen einen Umsatz von 51,3 Mio. A$, ein Plus von 94 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Es war das zweitstärkste Quartal der Firmengeschichte.
Für das Gesamtjahr 2025 lag der Umsatz bei 216,5 Mio. A$ und damit über der Schätzung von Bell Potter (210 Mio. A$). Die Kundenzahlungen summierten sich auf 201,56 Mio. A$, was einem Anstieg von 256 % im Jahresvergleich entspricht.
Wichtige Kennzahlen im Überblick
- Q4 2025 Umsatz: 51,3 Mio. A$ (+94 % YoY)
- GJ 2025 Umsatz: 216,5 Mio. A$ (+277 % YoY)
- GJ 2025 Kundenzahlungen: 201,56 Mio. A$
- SaaS-Umsatz: 4,6 Mio. A$ (+475 % YoY)
- Liquide Mittel: 201,1 Mio. A$ (Stand Januar 2026)
- Operativer Cashflow Q4: 7,7 Mio. A$ (Vorjahr: –8,9 Mio. A$)
Im ersten Halbjahr 2025 erzielte DroneShield laut Appendix-4D-Bericht einen Gewinn vor Steuern von 5,2 Mio. A$ und einen Nachsteuergewinn von 2,1 Mio. A$. Damit war das Unternehmen auf Halbjahresbasis erstmals profitabel.
CEO erklärt Aktienverkäufe
Parallel zur Zahlenvorlage rückte der Aktienverkauf von CEO Oleg Vornik in den Fokus. Laut Australian Financial Review ging er auf Investorenbedenken zu seinem Verkauf von 14,8 Mio. Aktien Anfang November 2025 ein.
Dem Bericht zufolge erklärte Vornik, die Erlöse von rund 50 Mio. A$ seien zur Begleichung einer Steuerrechnung, zur Renovierung seines Hauses und zur Absicherung seiner finanziellen Situation verwendet worden. Laut Finance News Network hatte die Ausübung seiner Performance-Optionen eine Steuerlast von 25 Mio. A$ ausgelöst.
Der Verkauf erfolgte kurz nachdem die Aktien als Vergütung für das Erreichen eines Leistungsmeilensteins zugeteilt worden waren, was für zusätzliche Aufmerksamkeit am Markt sorgte.
Pipeline und Ausblick 2026
DroneShield startet mit einem deutlich höheren Auftragsbestand in das laufende Jahr. Laut Quartalsbericht sind bereits 95,6 Mio. A$ an Umsätzen vertraglich gesichert. Zu Jahresbeginn 2025 war dieser Wert noch vernachlässigbar.
Die gemeldete Vertriebspipeline beläuft sich per Januar 2026 auf 2,09 Mrd. A$, aufgeteilt auf folgende Regionen:
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- Europa: 66 Projekte mit einem Volumen von 1,3 Mrd. A$
- USA: 127 Projekte im Wert von 303 Mio. A$
- Asien: 28 Projekte mit insgesamt 272 Mio. A$
Einige Marktteilnehmer zeigten sich laut Australian Financial Review enttäuscht, dass die Pipeline kleiner ausfiel als zuvor erwartet. Dies trug zur Schwäche der Aktie nach den Zahlen bei.
Produktionsausbau geplant
Um der erwarteten Nachfrage gerecht zu werden, plant DroneShield einen massiven Ausbau der Fertigung. Die Produktionskapazität soll bis Ende 2026 von derzeit rund 500 Mio. A$ pro Jahr auf 2,4 Mrd. A$ pro Jahr steigen.
Vorgesehen sind unter anderem:
- eine neue Produktionsstätte mit 3.000 Quadratmetern in Sydney
- zusätzliche F&E-Flächen am Hauptstandort
Damit stellt das Unternehmen die Weichen für deutlich höhere Liefervolumina in den kommenden Jahren.
Kursreaktion und Analystenstimmen
Trotz der starken Zahlen gab die Aktie gestern nach. Laut The Bull schloss der Kurs bei 4,18 A$ und lag damit 6,49 % im Minus. Der Rückgang entsprach einem Rückgang der Marktkapitalisierung um rund 150 Mio. A$.
Auf Jahressicht seit Jahresbeginn liegt die Aktie jedoch weiterhin 25,5 % im Plus. Laut Australian Financial Review spielte die niedrigere als erwartete Pipeline eine Rolle für die Gewinnmitnahmen.
Rückenwind durch Regulierung
Zusätzlichen strukturellen Rückenwind sieht das Unternehmen im US-Gesetz „Safer Skies“. Dieses schafft einen rechtlichen Rahmen, damit Behörden auf Bundesstaats- und kommunaler Ebene Anti-Drohnen-Technologie einsetzen können.
Laut Investor Presentation beziffert DroneShield das adressierbare Marktvolumen allein im US-Strafverfolgungsbereich auf 2,5 bis 3,2 Mrd. A$ für die eigenen Produkte.
Die testierten Jahreszahlen sollen im Februar im Rahmen des Geschäftsberichts 2025 vorgelegt werden und dürften dann ein detaillierteres Bild zur Profitabilität und Margenentwicklung liefern.
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