DroneShield liefert starke Wachstumszahlen – und zwar nicht nur auf dem Papier. Mit dem geprüften Jahresabschluss für 2025 bestätigt das Unternehmen die vorläufigen Rekordwerte und zeigt zugleich, dass der Schwung bis zum Jahresende getragen hat. Doch wie belastbar ist dieses Momentum nach den Turbulenzen rund um Insiderverkäufe und Managementwechsel?
Rekordjahr mit solidem Cashflow
Mit den am Montag veröffentlichten, testierten Zahlen meldete DroneShield für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 216,5 Mio. AUD – ein Plus von 277% gegenüber 2024. Auch das Schlussquartal blieb dynamisch: 51,3 Mio. AUD Umsatz bedeuten ein Wachstum von 94% zum Vorjahresquartal.
Wichtig ist dabei der Blick auf den Geldzufluss: Die Kundenzahlungen („cash receipts“) lagen im Gesamtjahr bei 201,6 Mio. AUD (+256%). Die Bruttomarge blieb laut Bericht bei rund 65%. Auffällig ist zudem das SaaS-Geschäft: 11,6 Mio. AUD Umsatz stehen für ein Plus von 312% – ein Hinweis darauf, dass wiederkehrende Erlöse an Bedeutung gewinnen.
Auch beim operativen Cashflow liefert der Abschluss Substanz. Im vierten Quartal flossen 7,7 Mio. AUD aus dem operativen Geschäft, im Gesamtjahr summierte sich das auf 23,4 Mio. AUD. Analysten schätzen den Nettogewinn nach Steuern auf 16,6 Mio. AUD, nachdem 2024 noch ein Minus von 1,32 Mio. AUD zu Buche stand.
Pipeline, gesicherte Erlöse – und neue Transparenzregeln
Für 2026 startet DroneShield nicht bei null: Bereits gesichert („bound revenue“) sind 95,6 Mio. AUD. Gleichzeitig bezifferte das Unternehmen die Sales-Pipeline per Januar 2026 auf mehr als 300 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 2,09 Mrd. AUD. Die Cash-Position lag zu diesem Zeitpunkt bei 201,1 Mio. AUD.
Nach regulatorischen Nachfragen zu Vertragsmeldungen reagierte das Management zudem mit einer Anpassung der internen Schwelle: Ab 2026 sollen verpflichtende Vertragsveröffentlichungen erst ab 20 Mio. AUD erfolgen. Operativ, so der Tenor, liefen Auslieferungen und Auftragseingänge dennoch ohne Unterbrechung weiter.
Turbulenter Herbst, wichtige Liefertermine
Der geprüfte Bericht kommt nach einer unruhigen Phase Ende 2025. Im November fiel der Kurs nach größeren Insidertransaktionen (insgesamt rund 70 Mio. AUD) deutlich; CEO Oleg Vornik verkaufte dabei etwa 14,8 Mio. Aktien für geschätzt 49 bis 50 Mio. AUD. Im selben Monat trat zudem der US-CEO Matt McCrann zurück. Anfang Februar verstärkte DroneShield die Führung mit Michael Powell als neuem COO.
Parallel dazu meldete das Unternehmen weiterhin konkrete Aufträge: Im Dezember kam ein Vertrag über 49,6 Mio. AUD mit einem europäischen Militärkunden hinzu, dessen Hardware-Auslieferungen im ersten Quartal 2026 starten sollen. Ergänzend wurden Ende Dezember ein Auftrag über 6,2 Mio. AUD aus Asien-Pazifik sowie Anfang Januar 2026 eine weitere Bestellung über 8,2 Mio. AUD von einem westlichen Militärkunden bestätigt.
Am Aktienmarkt bleibt die Stimmung trotz der bestätigten Zahlen verhaltener: Die Aktie notiert heute bei 1,82 € und liegt damit über 30 Tage knapp 28% im Minus.
Am Donnerstag, dem 26. Februar 2026, will DroneShield in einem ausführlichen Investoren-Call das Gesamtjahr erläutern und Ziele für die nächste Phase konkretisieren – inklusive der Frage, wie sich die gut gefüllte Pipeline in gesicherte Umsätze und Lieferungen übersetzen soll.
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