DroneShield: SaaS-Anteil auf 30% bis 2030
DroneShield steigert Quartalsumsatz auf 74,1 Mio AUD, SaaS-Erlöse wachsen um 205 Prozent. Neuer CEO treibt die Transformation zum Software-Anbieter voran.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzverdopplung auf 74,1 Millionen AUD
- SaaS-Erlöse steigen um 205 Prozent
- Schuldenfrei mit 222,8 Millionen AUD in Kasse
- Neue Führungsspitze übernimmt das Ruder
Rekordumsätze mit Drohnenabwehr-Hardware füllen aktuell die Kassen von DroneShield. Der eigentliche Gewinntreiber der Australier versteckt sich im jüngsten Quartalsbericht allerdings in einer anderen Zeile. Das Unternehmen baut sein Geschäftsmodell konsequent um. Weg vom reinen Geräteverkauf, hin zum margenstarken Software-Abo.
Software-Abos als neuer Wachstumsmotor
Der Start ins Jahr 2026 liefert starke Basisdaten. DroneShield verbuchte im ersten Quartal einen Umsatz von 74,1 Millionen Australischen Dollar (AUD). Das entspricht mehr als einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Viel wichtiger für die langfristige Profitabilität ist die Entwicklung der wiederkehrenden Einnahmen. Die Erlöse aus dem Software-as-a-Service-Geschäft (SaaS) schossen um 205 Prozent auf 5,1 Millionen AUD nach oben. Damit steigt der Software-Anteil am Gesamtumsatz auf knapp sieben Prozent.
Der neue CEO Angus Bean vergleicht das Modell mit klassischen Antiviren-Programmen. Kunden benötigen ständige Updates, um mit der rasanten Entwicklung der Drohnentechnologie Schritt zu halten. Wer auf Aktualisierungen verzichtet, riskiert gefährliche Sicherheitslücken. Das langfristige Ziel des Managements ist ambitioniert. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll der Software-Anteil auf rund ein Drittel des Gesamtumsatzes klettern.
Volle Kassen sichern die Unabhängigkeit
Der operative Cashflow drehte im abgelaufenen Quartal deutlich ins Plus und erreichte 24,1 Millionen AUD. Nach vier positiven Quartalen in Folge wuchs der Kassenbestand auf 222,8 Millionen AUD an. Das Unternehmen ist dabei komplett schuldenfrei.
Diese finanzielle Stärke verleiht DroneShield enormen Spielraum. Das Management plant in diesem Jahr Forschungsausgaben in Höhe von 70 Millionen AUD. Diese Summe fließt vollständig aus eigenen Mitteln. Eine Verwässerung der Aktionäre durch externe Finanzierungen ist vom Tisch.
Frischer Wind an der Spitze
Parallel zu den starken Zahlen vollzieht das Unternehmen einen Generationswechsel. Angus Bean löste Anfang April den bisherigen Chef Oleg Vornik ab. Auf der Hauptversammlung Ende Mai übergibt der langjährige Verwaltungsratschef Peter James sein Amt an Hamish McLennan.
Die Börse honoriert die operative Entwicklung bereits seit Längerem. Am Freitag schloss die Aktie bei 2,21 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein massiver Kursgewinn von rund 230 Prozent auf der Kurstafel.
Technisch bewegt sich das Papier auf hohem Niveau. Der Relative-Stärke-Index (RSI) notiert aktuell bei 70,4 Punkten. Damit gilt die Aktie kurzfristig als überkauft.
Die neue Führungsriege muss nun beweisen, dass sie die prall gefüllte Vertriebspipeline im Wert von 2,2 Milliarden AUD in feste Verträge umwandeln kann. Die nächsten Impulse für die Aktie stehen bereits fest. Im dritten Quartal startet DroneShield die Auslieferung einer neuen Generation von Hardware- und Softwareprodukten.
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