DroneShield: SaaS-Umsatz 205% gestiegen
DroneShield treibt den Umbau zum Softwarehaus voran. SaaS-Umsätze explodieren, Auftragsbücher füllen sich und die Kasse ist prall gefüllt.

Kurz zusammengefasst
- SaaS-Erlöse steigen um 205 Prozent
- Auftragsbestand erreicht 154,8 Millionen Dollar
- Operativer Cashflow viertes Quartal positiv
- Produktion in Sydney und Europa hochgefahren
DroneShield baut Abwehrsysteme gegen Drohnen. Das Geschäft boomt. Die Aktie legte auf Jahressicht um satte 220 Prozent zu. Aktuell pendelt der Kurs bei 2,21 Euro und notiert damit knapp unter seinem mittelfristigen Durchschnitt. Hinter den Kulissen vollzieht der Rüstungskonzern einen tiefgreifenden Strukturwandel. Das Unternehmen wandelt sich vom reinen Hardware-Verkäufer zum Anbieter von wiederkehrenden Software-Abonnements.
Software treibt die Margen
Im ersten Quartal 2026 stiegen die Software-as-a-Service-Umsätze um 205 Prozent auf 5,1 Millionen Australische Dollar. Aktuell macht Software knapp sieben Prozent der Gesamterlöse aus.
Das Ziel: Ein Drittel des Umsatzes soll bis 2030 aus wiederkehrenden Einnahmen bestehen. Dieser Fokus auf Abonnements verspricht besser planbare und margenstärkere Einnahmen.
Volle Auftragsbücher und volle Kassen
Parallel dazu füllen sich die Auftragsbücher rasant. Die fest zugesagten Umsätze für das laufende Jahr kletterten bis Ende April auf 154,8 Millionen Dollar. Das ist ein massiver Sprung gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Der operative Cashflow drehte im ersten Quartal mit 24,1 Millionen Dollar deutlich ins Plus. Es ist das vierte Quartal in Folge mit einem positiven Mittelzufluss.
Die Kasse ist mit über 220 Millionen Dollar prall gefüllt. Das gibt dem Management enormen Spielraum. DroneShield plant Forschungsausgaben in zweistelliger Millionenhöhe. Dank der eigenen Ertragskraft kann der Konzern diese Investitionen ohne externe Geldgeber stemmen.
Globale Expansion für die Milliarden-Pipeline
Die kommerzielle Dynamik ruht auf einer gewaltigen Basis. Die Vertriebspipeline umfasst über 300 aktive Projekte mit einem Gesamtvolumen von 2,2 Milliarden Dollar. Europa und Großbritannien bilden dabei den größten Zielmarkt. Um die Nachfrage zu bedienen, baut DroneShield die Produktion aus.
Eine neue Fabrik in Sydney liefert die nötigen Kapazitäten. Das erklärte Ziel ist ein Jahresumsatz von einer Milliarde Dollar bis 2030. Im März starteten bereits erste Produktionspartnerschaften in Europa. Die US-Montage folgt voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte.
Am 29. Mai 2026 stellt sich das Management auf der Hauptversammlung den Aktionären. Die Transformation zur Software-Firma wird dort das zentrale Thema sein. Aktuell machen SaaS-Verträge 13 Prozent der fest zugesagten Jahresumsätze aus. Investoren werden genau prüfen, wie schnell DroneShield diesen Wert in Richtung der anvisierten Zielmarke schrauben kann.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 27. April liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...