E.ON Aktie: JP Morgan erwartet 21,70 Euro
E.ON präsentiert Quartalsergebnisse mit Fokus auf das regulierte Netzgeschäft. Analysten sehen trotz jüngster Kursverluste Aufwärtspotenzial.
Kurz zusammengefasst
- Aktie verliert neun Prozent in 30 Tagen
- 48 Milliarden Euro für Netzausbau geplant
- Analysten sehen Kurspotenzial bis 21,70 Euro
- Dividende von 0,57 Euro gestützt
E.ON steht vor einer richtungsweisenden Woche. Die Aktie hat in den vergangenen 30 Tagen knapp neun Prozent eingebüßt. Nun müssen die kommenden Quartalszahlen das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen.
Zum Wochenschluss rutschte das Papier auf 17,91 Euro ab. Damit weitete sich der Abstand zum Jahreshoch auf fast zwölf Prozent aus. Analysten rechnen für das abgelaufene Quartal mit einem Gewinn von 0,42 Euro je Aktie. Im Fokus steht dabei das regulierte Netzgeschäft. Es gilt als Rückgrat der Energiewende.
Milliarden für das Stromnetz
Konzernchef Leonhard Birnbaum fordert einen klaren politischen Rahmen. Die Transformation des Energiemarktes dürfe Deutschland finanziell nicht überfordern. E.ON plant bis zum Ende des Jahrzehnts Investitionen in Höhe von 48 Milliarden Euro. Der Löwenanteil fließt in die Digitalisierung und den Ausbau der Verteilnetze. Dafür braucht der Konzern stabile regulatorische Bedingungen. Die Folge: Birnbaum unterstützt aktuelle Gesetzesentwürfe für einen schnelleren Netzausbau.
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Analysten bleiben optimistisch
Trotz der jüngsten Kursverluste sehen Experten weiteres Potenzial. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei gut 19 Euro. Die US-Bank JP Morgan traut der Aktie sogar einen Sprung auf 21,70 Euro zu. Jefferies mahnt mit einem Ziel von 17,40 Euro eher zur Vorsicht.
Charttechnisch zeigt sich ein gemischtes Bild. Auf Jahressicht steht noch immer ein Plus von rund 15 Prozent auf der Kurstafel. Die im April gezahlte Dividende von 0,57 Euro je Aktie stützt das Papier zusätzlich. Ein Chartmuster vom Freitag deutet eine mögliche Bodenbildung an.
Die anstehenden Finanzdaten geben nun die Richtung vor. Marktbeobachter achten besonders auf das bereinigte operative Ergebnis. Erfüllt E.ON die Erwartungen, rückt die psychologisch wichtige Marke von 18 Euro wieder in greifbare Nähe.
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