Während EHang Holdings mit spektakulären Testflügen in Thailand und Katar für Furore sorgt, schlagen US-Analysten Alarm. Die Aktie steht unter massivem Druck nach einer drastischen Herabstufung durch JPMorgan und Wall Street Zen.
Analysten schlagen Alarm
Am 29. November 2025 eskalierte die Situation: Wall Street Zen stufte EHang von „Hold“ auf „Sell“ herab. Noch gravierender war der Schritt von JPMorgan – die Investmentbank senkte ihr Kursziel von 21 auf 13 Dollar. Dies deutet auf ein weiteres Abschwungpotenzial von aktuell 14,37 Dollar hin.
Doch der Markt bleibt gespalten: Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 23,48 Dollar und verspricht theoretisch 60 Prozent Upside. Die Diskrepanz zwischen der Milliarden-Bewertung und den aktuellen Finanzen wird jedoch immer offensichtlicher.
Historischer Durchbruch in Bangkok
Parallel zu den Analysten-Warnungen feiert das Unternehmen operative Erfolge. In Bangkok absolvierte EHang diese Woche den ersten städtischen Passagierflug mit einem pilotenlosen EH216-S – ein Meilenstein für die gesamte Branche.
Noch bedeutsamer: Der Generaldirektor der thailändischen Luftfahrtbehörde, Air Chief Marshal Manat Chavanaprayoon, stieg persönlich in das autonome Fluggerät. Erstmals flog damit ein Luftfahrtbehörden-Chef in einem pilotenlosen eVTOL – ein starkes Vertrauenssignal für EHangs Sicherheitssysteme.
Die harten Fakten
- Aktueller Kurs: 14,37 Dollar (Börsenwert: 1,03 Milliarden Dollar)
- Analysten-Aktion: JPMorgan senkt Ziel auf 13 Dollar, Wall Street Zen auf „Sell“
- Auslieferungen Q3: 42 eVTOL-Einheiten (41 EH216-Serie, 1 VT-30)
- Institutionelle Dominanz: 94,03% der Anteile in institutioneller Hand
- Umsatzprognose: Volle Jahresprognose von 500 Millionen RMB bestätigt
Finanzielle Realität checkt ein
Die Q3-Zahlen zeigen die ganze Zerrissenheit: Einerseits lieferte EHang 42 Einheiten aus – ein klares Zeichen für skalierende Produktion. Andererseits blieb das Unternehmen tief in den roten Zahlen.
Der Quartalsumsatz belief sich auf 92,47 Millionen RMB, während der Nettoverlust bei 82,16 Millionen RMB lag. Die Aufrechterhaltung der Jahresprognose deutet auf ein starkes viertes Quartal hin – doch kann das Unternehmen im aktuellen Zinsumfeld noch mit „Wachstum um jeden Preis“ punkten?
Institutionen bestimmen das Spiel
Mit 94,03% institutionellem Anteilsbesitz ist EHang ein Spiel der Großen. Fonds wie Kadensa und Cubist hatten ihre Positionen im ersten Quartal um über 500% erhöht.
Diese extreme Konzentration macht die Aktie anfällig für heftige Schwankungen durch institutionelles Rebalancing. Die jüngsten Herabstufungen könnten Portfoliomanager zum Handeln zwingen – mit unberechenbaren Folgen für den Kurs.
Steht EHang vor der Bewährungsprobe? Die erfolgreichen Testflüge zeigen technologische Reife, doch die Finanzdaten und Analysten-Warnungen mahnen zur Vorsicht. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die operative Exzellenz oder die finanziellen Warnsignale die Oberhand behalten.
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