EHang Holdings Aktie: Löschdrohne hebt ab!
Die erste Serie des EH216-EK ist fertiggestellt; EHang führte das Löschfluggerät in Wencheng öffentlich vor.

Kurz zusammengefasst
- EH216-EK bei Flugvorführung präsentiert
- Auslegungsnutzlast beträgt 160 Kilogramm
- Erste Fertigungsserie ist abgeschlossen
- Thailand-Stützpunkt und 25 EH216-S geplant
EHang Holdings hat heute das pilotlose Löschfluggerät EH216-EK vorgestellt und bei einer Flugvorführung in Wencheng demonstriert. Die maximale Auslegungsnutzlast für Einsätze beträgt nach Unternehmensangaben 160 Kilogramm. Die Aktie legt heute um 7,8% zu; zeitgleich erweitert EHang mit der Produktvorstellung sein Angebot für die Brandbekämpfung.
Einsatz in Wäldern und auf Großflächen
Nach Angaben von EHang ist das neue eVTOL-Fluggerät für Brände in Wäldern, auf Grasflächen und auf großflächigen Geländen ausgelegt. Das Unternehmen teilte außerdem mit, dass die Montage der ersten Serie abgeschlossen sei.
Mit der Präsentation verbindet EHang damit zwei konkrete Fortschritte: Das Unternehmen hat das Fluggerät öffentlich im Flug demonstriert und die Fertigstellung der ersten Serie gemeldet. Im Mittelpunkt der heutigen Ankündigung steht der Einsatz des pilotlosen Modells zur Brandbekämpfung.
Regionaler Stützpunkt für Südostasien
Am Freitag kündigte EHang zudem einen regionalen Stützpunkt in Thailand an. Er soll die Einführung und Koordination von eVTOL-Aktivitäten in Südostasien sowie weiteren aufstrebenden Märkten unterstützen. Für Thailand plant das Unternehmen zunächst eine Flotte von 25 Fluggeräten des Typs EH216-S, die der Flugvalidierung und der Vorbereitung des Betriebs dienen sollen.
Bereits am 21. Oktober hatte EHang eine Kooperation mit Malaysias Zivilluftfahrtbehörde CAAM bekannt gegeben. In einem regulatorischen Erprobungsrahmen sollen Sicherheitsfragen sowie technische und regulatorische Aspekte der vorgeschlagenen Aktivitäten für fortgeschrittene Luftmobilität in Malaysia untersucht werden.
Darüber hinaus erwartet EHang eine Demonstration in Malaysia im November. Die Kooperation mit der Luftfahrtbehörde dient der Prüfung der vorgeschlagenen Aktivitäten.
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