Eli Lilly Aktie: Marktposition überprüft

Eli Lilly kündigt eine 3,5-Milliarden-Dollar-Produktionsstätte an, um die Nachfrage nach Tirzepatid zu decken. Die Quartalszahlen am 4. Februar stehen im Fokus der Anleger.

Kurz zusammengefasst:
  • 3,5 Milliarden Dollar für neue Fabrik in Pennsylvania
  • Produktion für Mounjaro und Zepbound soll wachsen
  • Quartalszahlen am 4. Februar 2026 erwartet
  • Direkter Wettbewerbsvergleich mit Novo Nordisk

Eli Lilly setzt kurz vor den Quartalszahlen ein klares Signal: Die Produktion für Abnehm- und Diabetesmedikamente soll in den kommenden Jahren massiv wachsen. Mit einer neuen Fabrik will der Konzern die Versorgung langfristig absichern – während Anleger gleichzeitig auf den „Kassensturz“ für das Schlussquartal 2025 schauen. Doch wie viel Rückenwind liefern die aktuellen Zahlen schon morgen?

3,5 Milliarden Dollar für mehr Kapazität

Der Konzern investiert 3,5 Milliarden US-Dollar in eine neue Produktionsstätte in Pennsylvanias Lehigh Valley. Es ist der erste große Lilly-Standort in diesem US-Bundesstaat – und er ist gezielt auf die stark gestiegene Nachfrage nach injizierbaren Medikamenten ausgelegt.

Eli Lilly

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Geplant ist, dort Wirkstoffe und Produkte rund um Tirzepatid herzustellen, das in Mounjaro und Zepbound steckt. Außerdem soll die Anlage perspektivisch den Pipeline-Kandidaten Retatrutid unterstützen. Der Zeitplan ist allerdings langfristig: Baustart 2026, Produktionsbeginn voraussichtlich 2031. Laut Berichtslage soll das Projekt etwa 850 dauerhafte Jobs schaffen; zudem wurden mehr als 100 Millionen US-Dollar an staatlichen Anreizen zugesagt.

Die Investition steht nicht allein. Lilly hatte zuletzt auch neue Standorte in Texas, Virginia und Indiana angekündigt. Der rote Faden: Das Unternehmen versucht, die Lieferfähigkeit seiner Gewichtsreduktions-Palette deutlich auszubauen.

Quartalszahlen: Fokus auf Umsatz und GLP‑1-Dynamik

So strategisch der Fabrikbau ist – kurzfristig zählt an der Börse vor allem das Zahlenwerk. Morgen (Mittwoch, 4. Februar 2026) vor Börsenstart legt Lilly die Q4-Zahlen 2025 vor.

Die Messlatte liegt hoch. Im dritten Quartal hatte Lilly 17,6 Milliarden US-Dollar Umsatz gemeldet, plus 50% gegenüber dem Vorjahr. Für das vierte Quartal erwartet der Markt laut Konsens rund 17,9 Milliarden US-Dollar Umsatz. Beim Gewinn je Aktie liegen die Schätzungen bei etwa 6,93 bis 6,99 US-Dollar. Treiber bleiben Mounjaro und Zepbound, die das Geschäft spürbar skalieren.

Duell am selben Tag mit Novo Nordisk

Brisant ist auch das Timing: Wettbewerber Novo Nordisk berichtet ebenfalls am 4. Februar. Damit bekommen Anleger am selben Tag einen direkten Vergleich der zwei dominierenden Anbieter im Adipositas- und Diabetesmarkt.

Neben Umsatz und Gewinn dürften auch Pipeline-Updates zählen. Besonders im Blick: Lillys oraler GLP‑1-Kandidat Orforglipron. Für ihn wurde das FDA-Zeitfenster zuletzt angepasst; als neuer Referenzpunkt gilt April 2026.

Ein Kursdetail nur zur Einordnung: Nach dem jüngsten Anstieg der vergangenen Woche notiert die Aktie weiterhin unter ihrem 52‑Wochen-Hoch, was zeigt, dass der Markt trotz starker Story nicht mehr jede Erwartung automatisch einpreist.

Morgen vor Handelsstart wird es konkret: Entscheidend ist, ob Lilly die hohen Q4-Erwartungen bei Umsatz und EPS erfüllt – und ob das Management zur Nachfrage, zur Versorgungslage und zur Pipeline (inklusive Orforglipron mit Blick auf April 2026) neue, belastbare Eckpunkte liefert.

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