Die Energiekontor-Aktie stabilisiert sich um 37 Euro – und das hat Gründe. Der Bremer Windkraft-Spezialist hat kurz vor Jahresende zwei entscheidende Signale gesetzt: Die Ergebnisprognose steht, ein wichtiges Projekt ist finanziert. Analysten sehen die Aktie damit deutlich unter Wert.
Die wichtigsten Fakten:
– Vorstand bestätigt Ergebnisprognose: 30-40 Mio. Euro EBT für 2025
– Financial Close für Windpark Beiersdorf-Freudenberg (17 MW) abgeschlossen
– First Berlin hält an Kaufempfehlung fest, Kursziel bei 79 Euro
– Rekord-Pipeline: Über 600 MW in Bau oder Bauvorbereitung
Jahresendspurt beseitigt Unsicherheit
Ende Dezember räumte Energiekontor zwei Fragezeichen aus. Die Bestätigung der Ergebnisprognose von 30 bis 40 Millionen Euro Gewinn vor Steuern war für Investoren von hoher Bedeutung. Projektverzögerungen und schwankende Strompreise hatten im Jahresverlauf Zweifel genährt.
Bereits Mitte Dezember gelang zudem der Financial Close für den Windpark Beiersdorf-Freudenberg in Brandenburg. Die drei Nordex-Anlagen mit insgesamt 17 Megawatt Leistung sind damit finanziell abgesichert. Der Baubeginn kann starten, die Umsatzsichtbarkeit für die kommenden Quartale steigt.
First Berlin bleibt optimistisch
Das Analysehaus First Berlin reagierte auf die Entwicklung mit einem klaren Signal. Analyst Dr. Karsten von Blumenthal bestätigte die Kaufempfehlung, auch wenn er das Kursziel von 93 auf 79 Euro senkte. Die Anpassung reflektiert konservativere Annahmen, ändert aber nichts an der Kerneinschätzung: Die Aktie bleibt deutlich unterbewertet.
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Vom aktuellen Niveau aus ergibt sich ein theoretisches Aufwärtspotenzial von über 110 Prozent. Das duale Geschäftsmodell aus Projektentwicklung und Betrieb eigener Parks verschafft Energiekontor dabei eine gewisse Widerstandsfähigkeit, während Wettbewerber mit Margendruck kämpfen.
Rekord-Pipeline als Wachstumstreiber
Zum Jahreswechsel befanden sich Projekte mit über 600 Megawatt Gesamtleistung im Bau oder in der Bauvorbereitung – ein historischer Höchststand für das Unternehmen. Diese Pipeline untermauert das Wachstumspotenzial für 2026 und 2027.
Entscheidend wird, ob Energiekontor die hohe Anzahl an Projekten zügig ans Netz bringen kann. Der vorläufige Jahresabschluss im Frühjahr dürfte Aufschluss über die Margenqualität der im vierten Quartal realisierten Projektverkäufe geben. Gelingt die Umsetzung, könnte die Lücke zwischen Börsenwert und Analystenschätzungen wieder in den Fokus rücken.
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