Energy Fuels steht nach einer bedeutenden Analysteneinschätzung im Rampenlicht. Goldman Sachs initiierte am 11. Februar die Coverage mit einer „Buy“-Empfehlung und einem Kursziel von 30,00 Dollar – ein deutliches Aufwärtspotenzial von der aktuellen Notierung bei rund 22,28 Dollar.
Die Aktie reagierte zunächst mit einer Kurslücke nach oben, zeigt sich am Donnerstag jedoch volatil. Während der kurzfristige Handel schwankt, setzt die Investmentbank langfristig auf die strategische Positionierung des Unternehmens in der US-amerikanischen Rohstoffversorgung.
Seltene Erden als Wachstumstreiber
Goldman-Analyst Brian Lee begründet seine Kaufempfehlung vor allem mit der einzigartigen Infrastruktur von Energy Fuels. Die White Mesa Mill in Utah ist die einzige Anlage in den USA, die sowohl Uran als auch Seltene Erden verarbeiten kann – ein strategischer Vorteil in Zeiten geopolitischer Spannungen.
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Das Unternehmen verfolgt konsequent eine „Mine-to-Metal“-Strategie. Im Januar 2026 kündigte Energy Fuels die Übernahme von Australian Strategic Materials (ASM) an, um die Metallproduktion mit den Verarbeitungskapazitäten in White Mesa zu verzahnen. Ende 2025 stärkte zudem eine Wandelanleihe über 700 Millionen Dollar die Bilanz. Die Mittel fließen gezielt in den Ausbau der Seltene-Erden-Aktivitäten und die Erweiterung der White Mesa Mill sowie des Donald-Projekts in Australien.
Uranpreis unter Druck
Trotz der positiven Unternehmensnachrichten steht der Sektor unter Druck. Der Uranspot-Preis notiert im Februar 2026 bei rund 82 Dollar je Pfund – deutlich unter den Höchstständen von über 100 Dollar zu Jahresbeginn. Goldman Sachs scheint jedoch davon auszugehen, dass die diversifizierte Aufstellung von Energy Fuels mit dem Fokus auf Seltene Erden die Abhängigkeit von kurzfristigen Uran-Preisschwankungen verringert.
Die Marktkapitalisierung von etwa 5,3 Milliarden Dollar reflektiert bereits die gestiegenen Erwartungen. Ob das ambitionierte Kursziel von 30 Dollar erreicht wird, hängt maßgeblich von der erfolgreichen Integration der ASM-Assets und der Entwicklung der Nachfrage nach kritischen Mineralien ab.
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