Eni: Cashflow-Prognose auf €13,8 Milliarden erhöht
Eni steigert Gewinn und Fördermenge im ersten Quartal 2026 deutlich. Der Konzern erhöht Aktienrückkäufe auf 2,8 Milliarden Euro und hebt die Dividendenprognose an.

Kurz zusammengefasst
- Bereinigter Nettogewinn von 1,3 Milliarden Euro
- Aktienrückkaufprogramm auf 2,8 Milliarden Euro aufgestockt
- Fördermenge steigt um neun Prozent
- Prognose für Cashflow um 20 Prozent angehoben
Eni setzt im ersten Quartal 2026 ein deutliches Zeichen für seine Aktionäre. Der italienische Energiekonzern kombiniert operatives Wachstum mit einer massiven Ausweitung der Kapitalrückgaben.
Das Unternehmen weitet sein Aktienrückkaufprogramm auf 2,8 Milliarden Euro aus. Ein massiver Aufschlag. Die geplante Dividende für das laufende Jahr soll auf 1,10 Euro je Aktie steigen. Diese Maßnahmen folgen auf ein Quartalsergebnis mit einem bereinigten Nettogewinn von 1,3 Milliarden Euro.
Operativ profitierte Eni von einer gesteigerten Förderung. Diese kletterte um neun Prozent auf täglich 1,79 Millionen Barrel Öläquivalent. Neue Funde in sieben Ländern sicherten zusätzliche Ressourcen von rund einer Milliarde Barrel. Besonders die Entdeckung Geliga-1 in Indonesien sticht mit gewaltigen Gasvorkommen hervor.
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Parallel dazu treibt der Konzern die Energiewende voran. Die Tochtergesellschaft Plenitude erreichte eine Kapazität von sechs Gigawatt bei den erneuerbaren Energien. Das Segment Enilive steigerte seinen operativen Gewinn derweil um 16 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.
An der Börse spiegelt sich die Dynamik wider. Die Aktie verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von über 40 Prozent. Am vergangenen Freitag schloss das Papier bei 23,14 Euro, nur knapp unter dem jüngsten 52-Wochen-Hoch.
Für das Gesamtjahr zeigt sich der Vorstand zuversichtlich. Er hob die Prognose für den Cashflow um ein Fünftel auf 13,8 Milliarden Euro an. Geopolitische Risiken im Nahen Osten stuft die Konzernführung als begrenzt ein, da nur ein geringer Teil der Produktion direkt betroffen ist.
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