EOS: Auftragsbestand springt auf 726 Millionen
Electro Optic Systems sichert die Finanzierung für die MARSS-Übernahme und stärkt damit sein Geschäft mit Drohnenabwehrsystemen.

Kurz zusammengefasst
- Finanzierung für MARSS-Deal gesichert
- 36 Millionen Dollar Vorauszahlung geleistet
- Auftragsbestand steigt auf 726 Millionen Dollar
- Aktie technisch überverkauft bei RSI 22,8
Electro Optic Systems treibt den Ausbau im Markt für Drohnenabwehr voran. Der australische Rüstungs- und Technologiekonzern hat die entscheidenden Finanzierungsschritte für die Übernahme des MARSS-Geschäfts abgeschlossen. Für Anleger ist das vor allem deshalb relevant, weil sich damit ein weiterer Baustein in der Strategie für autonome Verteidigungssysteme schließt.
Der Markt reagierte zuletzt trotz hoher Schwankungen vergleichsweise stabil. Die Aktie schloss am Freitag bei 5,52 Euro, lag damit aber seit Jahresbeginn immer noch im Minus. Der Kurs notiert rund 21 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 6,97 Euro, hat sich vom Tief bei 2,50 Euro aber deutlich erholt.
Finanzierungsbausteine sitzen
EOS hat eine Vorauszahlung von 36 Millionen US-Dollar für den MARSS-Deal geleistet. Ein Teil der Mittel stammt aus einem Abruf über 70 Millionen US-Dollar aus einer besicherten Kreditlinie. Rund 50 Millionen US-Dollar flossen direkt in die Anzahlung, der Rest deckt Transaktionskosten und laufendes Betriebskapital.
Hinzu kommt eine zuvor platzierte Kapitalmaßnahme über 35 Millionen australische Dollar, mit der das Unternehmen vor allem langfristige Komponenten für Remote Weapon Systems sichern wollte. Der Konzern hält die Liquidität damit bewusst hoch, während er parallel wächst und neue Systeme in den Markt drückt.
MARSS bringt Aufträge in die Pipeline
Der Zukauf passt in ein Umfeld, in dem die Nachfrage nach Drohnenabwehr spürbar anzieht. MARSS hat jüngst zwei größere Aufträge im Nahen Osten an Land gezogen: einen über 102 Millionen Euro von einem Bestandskunden und einen weiteren über 85 Millionen Euro für ein landesweites Erkennungs- und Abwehrnetzwerk.
Mit der Integration von MARSS soll der kombinierte Auftragsbestand auf rund 726 Millionen US-Dollar steigen. Noch Anfang des Monats lag er bei 509 Millionen Dollar. Das zeigt, wie stark das Geschäft binnen kurzer Zeit angewachsen ist.
Blick auf die Zahlen Ende Mai
Die vollständige Transaktion soll in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Später im Mai will EOS detaillierte Geschäftszahlen und einen aktualisierten Ausblick vorlegen. Dann wird sich zeigen, wie stark die MARSS-Übernahme und die jüngsten Aufträge auf Umsatz und Profitabilität durchschlagen.
Analysten haben die Aktie zuletzt auf „Buy“ hochgestuft. Der Titel bleibt aber volatil. Mit einem RSI von 22,8 wirkt die Aktie technisch überverkauft, während der 30-Tage-Wert für eine annualisierte Volatilität von 93,38 Prozent spricht.
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