Erste Bank Aktie: ASML-Prognose auf 48,70 Dollar angehoben
Die Erste Group Bank passt Prognosen für Shell, BP, ASML und Novo Nordisk an. Die eigene Aktie zeigt sich am Wiener Markt mit gemischter Tendenz.

Kurz zusammengefasst
- Analysten senken Shell- und BP-Prognosen
- ASML und Novo Nordisk erhalten Anhebungen
- Erste-Group-Aktie über 50- und 200-Tage-Linie
- Hoher RSI deutet auf überkaufte Lage hin
Die Erste Group Bank mischt derzeit auf zwei Ebenen mit. Ihre Analysten passen Prognosen für große internationale Konzerne an, während die eigene Aktie am Wiener Markt von einer freundlicheren Stimmung profitiert.
Der Kurs notierte gestern bei 98,80 Euro. Auf Sicht von sieben Tagen liegt die Aktie damit im Plus, seit Monatsfrist aber im Minus. Das Bild bleibt gemischt.
Prognosen für Konzerne nachgezogen
Im Fokus der hauseigenen Research-Abteilung standen zuletzt vor allem Energie, Technik und Pharma. Für Shell senkten die Analysten die Gewinnschätzung je Aktie für 2027 auf 9,30 US-Dollar. Bei BP passten sie die Erwartungen für 2026 ebenfalls an.
Anders sah es bei ASML aus. Hier hob die Bank die EPS-Schätzung für 2027 auf 48,70 US-Dollar an. Auch Novo Nordisk bekam eine leichte Anhebung der Prognose für 2027 auf 3,28 US-Dollar.
Die Botschaft dahinter ist klar. Das Team bewertet die Lage je nach Sektor unterschiedlich und reagiert damit auf veränderte Marktbedingungen. Ein einheitlicher Trend lässt sich daraus nicht ableiten.
Wiener Markt mit Rückenwind
Am Wiener Aktienmarkt legte der ATX am 20. Mai um 1,15 Prozent auf 5.904,09 Punkte zu. Die Erste-Group-Aktie gewann an diesem Tag 1,2 Prozent.
Technisch bleibt das Papier damit interessant. Es liegt leicht über dem 50-Tage-Durchschnitt von 97,24 Euro und auch über der 200-Tage-Linie von 95,14 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 111,00 Euro ist der Titel allerdings noch knapp 11 Prozent entfernt.
Hinzu kommt ein hoher RSI von 81,4. Das signalisiert einen stark gelaufenen Titel und kann auf eine überkaufte Lage hindeuten. Die annualisierte Volatilität von 31,11 Prozent unterstreicht die schwankungsreiche Phase.
Bankenblick bleibt auf Erträge gerichtet
Für den Sektor bleibt das Umfeld anspruchsvoll. Im Blick stehen vor allem Kreditrisikovorsorge, Zinsgeschäft und Provisionserträge. Genau dort entscheidet sich, wie robust die Ertragslage der Banken in den kommenden Monaten bleibt.
Am Markt spielt auch der Vergleich mit anderen Instituten eine Rolle. Deutsche Bank und UBS kamen zuletzt mit starken Quartalszahlen voran und setzen zusätzlich auf Effizienz und Aktienrückkäufe. Für die Erste Group heißt das: Der Markt wird weniger auf Schlagzeilen schauen als auf die operative Entwicklung.
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