Ethereum: Bitmine 23.515 ETH vom 5%-Ziel entfernt
Bitmine Immersion Technologies stockt seine Ethereum-Bestände massiv auf und steht kurz davor, 5% aller im Umlauf befindlichen Ether zu kontrollieren. Das Unternehmen erzielt hohe Erträge durch Staking.

Kurz zusammengefasst
- Größter wöchentlicher ETH-Kauf seit Dezember 2025
- Staking generiert annualisierte Einnahmen von 221 Mio. USD
- Ethereum profitiert von Tokenisierung und KI-Nachfrage
- Protokoll-Upgrades sollen Transaktionskosten senken
Knapp 23.500 ETH trennen Bitmine Immersion Technologies noch von einem selbst gesetzten Meilenstein: dem Besitz von fünf Prozent aller im Umlauf befindlichen Ether. Das wäre der Punkt, an dem eine einzige Unternehmens-Treasury jeden zwanzigsten ETH kontrolliert.
In der Woche bis zum 19. April kaufte das NYSE-gelistete Unternehmen 101.627 ETH — die größte wöchentliche Erwerbung seit Dezember 2025. Der Kauf kostete rund 230 Millionen US-Dollar und hob Bitmines Gesamtbestand auf 4,97 Millionen ETH, entsprechend 4,12 Prozent des Umlaufangebots.
Staking als Ertragsmaschine
Rund zwei Drittel der gehaltenen Token — 3,33 Millionen ETH — hat Bitmine gestakt. Bei einer 7-Tage-Rendite von 2,88 Prozent ergibt das annualisierte Staking-Einnahmen von 221 Millionen US-Dollar. Betrieben wird das über die eigene Plattform MAVAN, die mittlerweile auch externen institutionellen Investoren und Verwahrern offensteht.
In der Rangliste der Krypto-Treasuries belegt Bitmine Platz zwei — hinter Strategy Inc., das knapp 781.000 Bitcoin hält.
Warum gerade jetzt?
Bitmine-Chairman Tom Lee begründet die Akkumulation mit zwei strukturellen Argumenten. Erstens sieht er Ethereum als Nutznießer der wachsenden Tokenisierung von Finanzwerten auf der Blockchain. Zweitens verweist er auf den steigenden Bedarf autonomer KI-Systeme an neutralen, öffentlichen Infrastrukturen. Als Beleg für die Resilienz des Assets nennt Lee eine ETH-Erholung von 41 Prozent gegenüber den Februar-Tiefs sowie eine Outperformance gegenüber dem S&P 500 um 2.280 Basispunkte seit Beginn des US-Iran-Konflikts.
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Der Kurs notiert aktuell bei rund 2.392 US-Dollar — gut elf Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt und damit auf Erholungskurs, auch wenn das Jahreshoch von 4.829 Dollar noch weit entfernt liegt. Auf Sicht von zwölf Monaten hat ETH dennoch rund 52 Prozent zugelegt.
Protokoll-Upgrades im Hintergrund
Während Bitmine akkumuliert, arbeitet das Ethereum-Protokoll an seiner nächsten Ausbaustufe. Das für das erste Halbjahr 2026 geplante Upgrade Glamsterdam soll durch parallele Ausführung und höhere Gas-Limits die Transaktionskosten senken. Das Folge-Upgrade Hegotá, für das zweite Halbjahr vorgesehen, zielt auf zustandslose Clients und stärkere Zensurresistenz ab.
Rückenwind kommt auch von der Nachfrageseite: Spot-ETFs auf Ethereum verzeichneten bis März 2026 Zuflüsse von über 11 Milliarden US-Dollar — ein Zeichen dafür, dass institutionelles Kapital den Weg in den Sektor weiter sucht. Erreicht Bitmine die 5-Prozent-Marke, dürfte das die Debatte über Konzentration und Einfluss großer Treasuries auf das Ethereum-Ökosystem neu entfachen.
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