Ethereum: Foundation verkauft 10.000 ETH an BitMine
Die Ethereum Foundation verkauft 10.000 Ether außerbörslich und stellt ihre Finanzierung auf Staking-Erträge um.

Kurz zusammengefasst
- Diskreter OTC-Verkauf von 10.000 Ether
- Umstellung auf renditebasiertes Treasury-Modell
- Jährliche Staking-Rendite von rund drei Prozent
- Netzwerk-Upgrade Glamsterdam in Planung
Die Ethereum Foundation stellt ihre Finanzierung auf neue Beine. Statt den Markt mit Verkäufen zu belasten, wickelt die Organisation ihre jüngste Millionen-Transaktion diskret ab. Der Wechsel vom reinen Abverkauf hin zu einer renditebasierten Strategie nimmt konkrete Formen an.
Am 24. April veräußerte die Foundation 10.000 Ether im Wert von knapp 24 Millionen US-Dollar. Der Deal lief außerbörslich ab. Käufer ist das von Tom Lee geführte Unternehmen BitMine Immersion Technologies. Dieser diskrete Weg schont das öffentliche Orderbuch. Er verhindert unmittelbaren Preisdruck an den Handelsplätzen.
BitMine agiert als institutioneller Anker. Das Unternehmen hält bereits knapp fünf Millionen Ether in seiner Bilanz. Solche Bestände fließen selten in den aktiven Handel zurück. Sie verknappen das zirkulierende Angebot. Am Markt notiert die zweitgrößte Kryptowährung aktuell bei rund 2.330 US-Dollar. Seit Jahresbeginn steht damit ein Minus von 22 Prozent auf der Kurstafel.
Strategiewechsel im Treasury
Parallel zur jüngsten Veräußerung treibt die Foundation einen grundlegenden Umbau voran. Das bisherige Modell regelmäßiger Verkäufe weicht einem Staking-Ansatz. Künftig sollen die laufenden Kosten für Forschung und Entwickler aus den Erträgen hinterlegter Coins gedeckt werden. Dafür hat die Organisation ihr Zielvolumen von 70.000 Ether im Netzwerk gesperrt.
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Diese Einlagen generieren jährliche Renditen von etwa drei Prozent. Das entspricht Einnahmen von rund 2.000 Ether pro Jahr. Dieses Einkommen verwässert den Markt nicht. Es reicht aus, um einen Großteil der wiederkehrenden Stipendien zu finanzieren. Im Haupt-Wallet der Foundation verbleibt indes ein Puffer von gut 92.000 Token.
Technisches Upgrade im Fokus
Abseits der Finanzen bereiten die Entwickler das Netzwerk auf den nächsten Sprung vor. Das für das erste Halbjahr geplante Upgrade namens Glamsterdam soll die Architektur grundlegend überarbeiten. Das Ziel ist eine Skalierung auf 10.000 Transaktionen pro Sekunde. Hinzu kommt eine drastische Senkung der Netzwerkgebühren.
Aktuell durchlaufen diese tiefgreifenden Änderungen strenge Testphasen. Die Stabilität der Blockproduktion darf nicht gefährdet werden. Das Vertrauen der Nutzer in das Ökosystem zeigt sich derweil on-chain. Allein in den vergangenen sieben Tagen zogen Anleger Werte von rund 1,1 Milliarden US-Dollar von zentralen Börsen ab, um sie in die eigene Verwahrung zu überführen.
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