Euro-Kurs: Dollar gewinnt!

Euro fällt gegenüber dem US-Dollar auf niedrigsten Stand seit 2022. Politische Unsicherheit in den USA und sinkende Kaufkraft belasten die europäische Währung.

Dr. Bernd Heim ·
Dramatischer Sonnenuntergang hinter einer Finanzskyline

Kurz zusammengefasst

  • Euro verliert ein Prozent zum Dollar
  • Tiefster Währungsstand seit 2022
  • Steigende Importkosten belasten Kaufkraft

Die Sorge vor einem weiteren Durchgreifen von Donald Trump in den USA lässt den Euro-Kurs weiter abstürzen. Die Währung verlor nun rund 1 % und ist damit auf aktuell 1,027 Euro je Dollar nach unten gelaufen. Dies wäre eine vergleichsweise harmlose Entwicklung, wenn der Euro nicht in den vergangenen Monaten ohnehin sehr stark verloren hätte.

Die Einheitswährung hat nun den tiefsten Stand seit 2022 erreicht (im Vergleich zum Dollar) und löst damit weitere Sorgen aus. Denn die Kaufkraft für Importe lässt nach. Wer Waren und Dienstleistungen aus dem Ausland bezieht, muss mehr Geld bezahlen – aus Euro-Sicht. Das trifft nicht nur Verbraucher, sondern vor allem die produzierenden Unternehmen, die Rohstoffe benötigen. Zudem verschlechtert sich so die Stimmung in der Euro-Zone.

yAbwärtstrend ist eindeutig

Dabei zeichnet sich ein immenser Abwärtstrend ab. Die Notierungen waren noch im Oktober, bevor die US-Wahl entschieden war (Anfang November) bei einem Kurs von 1,11 bis 1,12 Euro auf einem langjährigen Mittelwert. Seither ging es um rund 10 % nach unten.

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Donald Trump scheint der auslösende Faktor zu sein, der damit auch Sorgen unterstreicht. Trump selbst will erklärtermaßen den Dollar an sich sogar schwächen, um Exporte aus den USA auf dem Weltmarkt günstiger anbieten zu können. Das gelang ihm bis dato nicht. Dafür hatte er nicht nur sinkende Zinsen angefordert. Trump möchte auch, dass der Bitcoin eine Art von Ersatzwährung darstellt.

Tatsächlich aber laufen die Bemühungen um „America First“ derzeit darauf hinaus, den Dollar zu stärken. Es scheint nach Ansicht des Trendverhaltens nicht mehr ausgeschlossen, dass bald eine 1:1-Parität zum Euro hergestellt ist. Dies wäre ein schwerer Schlag für den Euro-Raum.

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