European Lithium: A$306,4 Millionen Bargeld vor Merger
European Lithium verteidigt vertrauliche Fusionsgespräche mit Critical Metals und bestätigt den Zeitplan für den Zusammenschluss.

Kurz zusammengefasst
- Verteidigung der Fusionsgespräche
- Aktientausch zu 0,035 Anteilen
- Fokus auf Tanbreez-Projekt in Grönland
- Liquide Mittel von 306 Mio. AUD
European Lithium wehrt sich gegen Nachfragen der australischen Börsenaufsicht. Das Unternehmen rechtfertigt den Ablauf seiner geplanten Fusion mit der US-gelisteten Critical Metals Corp. Ein vorzeitiges Bekanntwerden hätte die sensiblen Verhandlungen gefährdet. Das erklärte der Vorstand in einer offiziellen Stellungnahme am Dienstag.
Vertrauliche Gespräche und Umtauschverhältnis
Die formellen Verhandlungen begannen nach Unternehmensangaben am 17. März 2026. Erst am 25. April unterzeichneten beide Parteien eine unverbindliche Absichtserklärung. Das Management hielt die Gespräche bis dahin bewusst geheim. Unfertige Ankündigungen hätten den Markt in die Irre geführt.
Der geplante Deal sieht einen reinen Aktientausch vor. Aktionäre von European Lithium sollen 0,035 Critical-Metals-Aktien pro Anteilsschein erhalten. Das entspricht einer rechnerischen Bewertung von rund 0,58 Australischen Dollar je Aktie. Bei einem Abschluss würden rund 45 Millionen überkreuz gehaltene Aktien annulliert.
Fokus auf Grönland
Parallel dazu präsentiert sich der Fusionspartner auf einer virtuellen Investorenkonferenz. Direktor Tom McNamara stellt dort am Dienstagnachmittag die gemeinsame Strategie vor. Kürzlich bestätigte ein erfolgreicher Pilotanlagen-Test die Machbarkeit des Tanbreez-Projekts in Grönland.
Critical Metals hält bereits gut 92 Prozent an diesem Vorhaben. Die geplante Fusion soll die restlichen Anteile von European Lithium integrieren. Das vereinfacht die Führung und Finanzierung bis zur endgültigen Bauentscheidung. Das Ziel: eine starke westliche Lieferkette für kritische Mineralien.
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Volle Kassen stützen Aktienrückkauf
European Lithium geht finanziell gestärkt in die Endphase der Verhandlungen. Ende März 2026 meldete der Konzern liquide Mittel von 306 Millionen Australischen Dollar. Ein Großteil stammt aus dem Verkauf von Critical-Metals-Aktien. Dieser Deal brachte im Vorquartal rund 124 Millionen Dollar ein.
Das Management nutzt das Kapital für einen laufenden Aktienrückkauf. Das Programm startete Mitte April über den Broker Evolution Capital. Es soll sechs Monate bis Mitte Oktober laufen. Der Vorstand hält die eigenen Aktien angesichts der Rohstoff-Projekte für unterbewertet.
Die Zeit drängt für beide Unternehmen. Die Exklusivitätsfrist für einen bindenden Fusionsvertrag endet am 7. Mai 2026. Klappt der Zusammenschluss, peilt die neue Gruppe den ersten Erzabbau für 2028 an. Eine Absichtserklärung der US-Export-Import-Bank über 120 Millionen US-Dollar liegt bereits vor.
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