European Lithium: A$330 Millionen Cash-Schwelle bis Closing
European Lithium und Critical Metals planen eine Fusion im Wert von 835 Millionen Dollar. Eine Finanzierungslücke von 330 Millionen AUD muss bis Mai geschlossen werden.

Kurz zusammengefasst
- Fusionsvolumen von 835 Millionen Dollar
- Überkreuzbeteiligung wird aufgelöst
- Seltene-Erden-Projekt Tanbreez gebündelt
- Finanzierungslücke von 330 Millionen AUD
European Lithium plant den großen Zusammenschluss. Der australische Konzern will mit Critical Metals fusionieren. Der geplante Deal hat ein Volumen von 835 Millionen US-Dollar. Bis zum 7. Mai läuft die Exklusivitätsfrist. Bis dahin muss das Management eine entscheidende Finanzlücke schließen.
Das Ende der Überkreuzbeteiligung
Im Zentrum der geplanten Aktientransaktion steht eine komplexe Firmenstruktur. European Lithium hält aktuell 34 Prozent an Critical Metals. Diese Überkreuzbeteiligung löst sich mit der Fusion auf. Der Deal annulliert diese Papiere.
Das reduziert die Verwässerung für bestehende Aktionäre. Parallel dazu steigt der Streubesitz der neuen Gruppe.
Volle Kontrolle in Grönland
Ein Hauptgrund für den Deal liegt in Südgrönland. Dort befindet sich das Seltene-Erden-Projekt Tanbreez. Critical Metals kontrolliert bereits 92,5 Prozent der Anteile. European Lithium besitzt die restlichen 7,5 Prozent.
Der Zusammenschluss bündelt das Projekt unter einem Dach. Das Ziel: eine einfachere Finanzierung. Jüngste Tests stärken das Vorhaben. Australische Analysen zeigen einen Konzentratgehalt von knapp drei Prozent. Das übertrifft historische Werte deutlich. Auch die Rückgewinnungsraten liegen bei über 85 Prozent.
Die finanzielle Hürde
Eine harte Bedingung steht dem Abschluss noch im Weg. European Lithium muss zum Abschluss 330 Millionen Australische Dollar vorweisen. Ende März wies die Bilanz erst 306 Millionen Dollar aus. Das Management muss diese Lücke zeitnah schließen.
Critical Metals bringt indes eigene Mittel mit. Das Unternehmen verfügt über 124 Millionen US-Dollar an Barmitteln. Hinzu kommt eine private Platzierung. Investoren zeichnen neue Aktien für 60 Millionen US-Dollar. Das stärkt die Bilanz für die anstehende Projektentwicklung.
Wolfsberg bremst
European Lithium bringt auch das Wolfsberg-Lithiumprojekt in Österreich ein. Die Machbarkeitsstudie liegt bereits vor. Die Bergbaulizenz gilt bis Anfang 2028. Lokaler Widerstand verzögert allerdings den Fortschritt. Fehlende Umweltgenehmigungen verschieben die Investitionsentscheidung auf Ende 2026.
Beide Seiten prüfen nun die Bücher. Am 7. Mai endet die exklusive Verhandlungsphase. Danach soll ein bindender Vertrag folgen. Die Aktionäre von European Lithium stimmen voraussichtlich im dritten Quartal über die Fusion ab.
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