European Lithium Aktie: 356 Millionen AUD erfüllt Fusionsbedingung
European Lithium erfüllt zentrale Liquiditätsbedingung für die geplante Fusion mit Critical Metals, der Aktienkurs reagiert dennoch negativ.

Kurz zusammengefasst
- Liquiditätspolster von 356 Mio. AUD
- Mindestvorgabe von 330 Mio. AUD übertroffen
- Wolfsberg-Projekt ohne Umweltprüfung
- Aktie fällt um 6,5 Prozent
European Lithium hat eine zentrale Bedingung für die geplante Fusion mit Critical Metals erfüllt. Der Deal ist als reine Aktientransaktion über 835 Millionen US-Dollar angelegt. Jetzt meldet der Konzern genug Cash, um die Mindestvorgabe im Vertrag zu übertreffen. Am Markt reichte das trotzdem nicht für Rückenwind.
Cash-Puffer für den Zusammenschluss
Nach dem Verkauf von 2,5 Millionen Critical-Metals-Aktien flossen European Lithium 45 Millionen australische Dollar zu. Damit steigen die liquiden Mittel auf rund 356 Millionen australische Dollar.
Der Punkt ist wichtig. Zum Abschluss muss European Lithium mindestens 330 Millionen australische Dollar an Netto-Cash und liquiden Mitteln halten. Mit dem aktuellen Polster liegt das Unternehmen darüber und erfüllt damit eine zentrale Abschlussbedingung.
Beteiligung bleibt ein Machtfaktor
Der Verkauf ändert wenig am strategischen Gewicht der Beteiligung. European Lithium hält weiter 45.536.338 CRML-Aktien. Ihr Marktwert liegt bei etwa 689 Millionen US-Dollar. Das Management plant für die nächsten vier Monate keine weiteren Verkäufe.
Damit bleibt der Einfluss auf die künftige Struktur des kombinierten Unternehmens erhalten. Für den geplanten Zusammenschluss ist das relevant, weil European Lithium nicht nur Cash liefert. Der Konzern bringt auch Projekte und Beteiligungen ein, die für kritische Rohstoffe in westlichen Lieferketten eine Rolle spielen.
In Grönland hat die Regierung die Übertragung der Beteiligung am Tanbreez-Projekt genehmigt. Critical Metals hält nun 92,5 Prozent an dem Seltene-Erden-Projekt. European Lithium bleibt mit 7,5 Prozent beteiligt. Tanbreez gilt als eines der weltweit größten unerschlossenen Vorkommen dieser Art.
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Wolfsberg bekommt schnelleres Verfahren
Auch in Österreich kommt Bewegung in das Kernprojekt. Die Kärntner Landesregierung verlangt für das Lithiumprojekt Wolfsberg keine Umweltverträglichkeitsprüfung. Der Grund: Die geplante Fläche liegt unter 10 Hektar.
Das verkürzt den Weg durch die Genehmigungen. Wolfsberg soll als erstes neues Bergbauprojekt in der EU diesen schnelleren Pfad nutzen. Für die europäische Batteriekette zählt vor allem der Zeitgewinn.
Aktie bleibt unter Druck
An der australischen Börse schloss die Aktie am 12. Mai bei 0,430 australischen Dollar. Das entsprach einem Minus von 6,52 Prozent. Rund 15 Millionen Aktien wechselten den Besitzer.
Der Kursrückgang zeigt, dass der Markt den Fortschritt nicht einfach als Durchbruch wertet. Die Liquiditätshürde ist nur ein Baustein. Der Deal muss weiter formal umgesetzt werden.
Der Zusammenschluss läuft als Scheme of Arrangement. Bei Umsetzung erhalten Aktionäre 0,035 neue CRML-Aktien für jede European-Lithium-Aktie. Die Abstimmung ist für das dritte Quartal vorgesehen, der Abschluss für die zweite Jahreshälfte. Bis dahin bleibt der Cash-Puffer der wichtigste Fortschritt, weil er eine zentrale Bedingung des Deals adressiert.
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