European Lithium Aktie: Kasse gefüllt!

European Lithium verbessert seine Liquidität durch einen Teilverkauf von Critical Metals-Aktien und sichert sich die Bergbaulizenz für sein Wolfsberg-Projekt bis 2026.

Kurz zusammengefasst:
  • Teilverkauf bringt rund 45 Millionen AUD ein
  • Bergbaulizenz für Wolfsberg um zwei Jahre verlängert
  • Investitionsentscheidung bis Ende 2026 geplant
  • Strategie um Titan und Seltene Erden erweitert

European Lithium verschafft sich finanzielle Luft. Durch einen strategischen Teilverkauf fließen Millionen in die Kasse, während gleichzeitig wichtige Weichen für das Wolfsberg-Projekt gestellt werden. Die ambitionierten Pläne für das laufende Jahr rücken damit auf ein solideres Fundament.

Millionenerlös stärkt Bilanz

Der Explorationskonzern hat seine Liquidität massiv aufpoliert. Wie aus einer Mitteilung an die ASX hervorgeht, trennte sich das Unternehmen von 2,5 Millionen Aktien der an der Nasdaq notierten Critical Metals Corp (CRML). Dieser Schritt spülte rund 45 Millionen Australische Dollar (AUD) in die Kassen. Die gesamten Barreserven steigen damit auf beachtliche 356 Millionen AUD.

European Lithium

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Trotz dieser Transaktion bleibt European Lithium der Critical Metals Corp eng verbunden. Das verbleibende Paket von über 45,5 Millionen Aktien wird aktuell mit rund 689 Millionen USD bewertet. Um das Vertrauen in den Partner zu unterstreichen und den Kurs nicht zu belasten, plant das Management, in den kommenden vier Monaten keine weiteren CRML-Anteile abzustoßen.

Grünes Licht für Wolfsberg

Auch operativ meldet das Unternehmen Fortschritte aus Österreich. Die Regierung hat die Bergbaulizenz für das Vorzeige-Projekt Wolfsberg um zwei Jahre verlängert. Dies schafft die notwendige regulatorische Planungssicherheit für eines der am weitesten fortgeschrittenen Hartgestein-Lithium-Projekte Europas.

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Das erklärte Ziel bleibt die finale Investitionsentscheidung (FID). European Lithium und die Projektpartner haben hierfür den Zeitplan festgezurrt: Bis Ende 2026 soll der entscheidende Beschluss fallen. Voraussetzung hierfür sind stabile Marktbedingungen im Lithiumsektor und der erfolgreiche Abschluss der Projektfinanzierung.

Strategische Diversifizierung

Das Management verlässt sich inzwischen nicht mehr allein auf Lithium. Bereits Ende Januar wurde die geplante Übernahme des US-Titanproduzenten Velta bekannt gegeben, um das Portfolio an kritischen Industriemineralien zu erweitern. Ergänzt wird diese Strategie durch eine direkte 7,5-prozentige Beteiligung am Seltene-Erden-Projekt Tanbreez in Grönland sowie weitere Investments in Rohstoffunternehmen.

Mit einer gefüllten Kriegskasse und verlängerten Lizenzen hat European Lithium die Basis für die kommenden Monate gelegt. Der Fokus richtet sich nun voll auf die Einhaltung des Zeitplans für die Investitionsentscheidung Ende 2026.

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