European Lithium veröffentlicht heute seinen Quartalsbericht — und der Zeitpunkt könnte kaum passender sein. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Monaten grundlegend verändert: neue Beteiligungen, eine deutlich gestärkte Kasse und ein wachsendes Portfolio jenseits von Lithium.
Milliarden-Liquidität als Fundament
Der auffälligste Posten im heutigen Bericht dürfte die Kassenlage sein. Bis Ende Januar 2026 stieg der Barbestand auf rund 314 Millionen australische Dollar — hauptsächlich durch den Teilverkauf der Beteiligung an Critical Metals Corp (CRML). Allein im Dezemberquartal 2025 brachte der Verkauf von 9,88 Millionen CRML-Aktien umgerechnet rund 184,6 Millionen AUD ein. Nach Quartalsende folgten weitere 118 Millionen AUD aus dem Verkauf von 5 Millionen Aktien.
Trotz dieser Verkäufe hält European Lithium noch immer 48 Millionen CRML-Aktien — eine substanzielle Position, deren Wert direkt vom Fortschritt des Tanbreez-Projekts in Grönland abhängt. Als Critical Metals am 10. März ein 30-Millionen-Dollar-Beschleunigungsprogramm für Tanbreez ankündigte, reagierten CRML-Aktien mit einem Plus von 12,86 Prozent. Ziel ist die erste Erzproduktion im Zeitraum Q4 2028 bis Q1 2029. Rund 75 Prozent der geplanten Tanbreez-Produktion sind bereits durch verbindliche Abnahmeverträge gesichert, unter anderem mit den US-Unternehmen Realloys und Ucore.
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Wolfsberg wartet, Velta kommt
Das österreichische Lithiumprojekt Wolfsberg bleibt das strategische Herzstück — steht aber weiterhin unter Vorbehalt. Die österreichische Regierung verlängerte die Abbaugenehmigung Anfang Februar 2026 um zwei Jahre, was dem Unternehmen regulatorische Planungssicherheit in einer entscheidenden Finanzierungsphase verschafft. Eine finale Investitionsentscheidung soll bis Ende 2026 fallen, explizit abhängig von Lithiumpreisen und verfügbarer Finanzierung. Ein früherer Umweltbescheid wurde nach Einsprüchen von NGOs und Anwohnern vom österreichischen Bundesverwaltungsgericht zur Neuprüfung zurückverwiesen — das Genehmigungsverfahren bleibt damit komplex.
Strukturell hat European Lithium mit der vollständigen Übernahme des US-amerikanischen Titanproduzenten Velta Holding einen weiteren Schritt vollzogen. Die am 27. Januar 2026 bestätigte Transaktion — vollständig als Aktientausch strukturiert — bringt Ilmenit- und Titanerzminen in der Zentralukraine ins Portfolio. Velta ist zudem als Prioritätsprojekt im Rahmen des US-ukrainischen Mineralressourcenabkommens eingestuft, was seine Bedeutung für westliche Lieferketten unterstreicht.
Ein Unternehmen im Wandel
European Lithium ist längst kein reiner Lithium-Explorer mehr. Das Portfolio umfasst heute Beteiligungen an Kupfer-, Gold-, Uran- und Eisenerzprojekten sowie eine direkte 7,5-Prozent-Beteiligung am Tanbreez-Projekt. Die heutige Quartalsmitteilung liefert erstmals einen konsolidierten Überblick über dieses neu aufgestellte Unternehmen — mit Fokus auf den Stand der Velta-Übernahme, die Entwicklung der CRML-Beteiligung und den Zeitplan für die Wolfsberg-Entscheidung bis Jahresende.
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