Der französische Satellitenbetreiber Eutelsat hat seine umfassende Refinanzierung abgeschlossen. Mit der Platzierung einer 1,5 Milliarden Euro schweren Anleihe beendet das Unternehmen die Neustrukturierung seiner Kapitaldecke. Die Mittel fließen in den Schuldenabbau und den Ausbau der OneWeb-Satellitenkonstellation.
Zwei Tranchen für fünf Milliarden Euro Plan
Die neue Anleihe bildet den Abschluss eines rund fünf Milliarden Euro umfassenden Gesamtfinanzierungsplans. Sie teilt sich in zwei Tranchen: 850 Millionen Euro mit fünfjähriger Laufzeit sowie 650 Millionen Euro über sieben Jahre. Mit dem frischen Kapital tilgt Eutelsat bestehende Schulden und löst ältere, kostenintensivere Verbindlichkeiten aus den Jahren 2027 und 2029 vorzeitig ab.
Bereits Ende 2025 hatte der Konzern eine zweigeteilte Kapitalerhöhung über 1,5 Milliarden Euro durchgeführt. Zusätzlich sicherte sich das Unternehmen syndizierte Kredite und Exportkreditgarantien zur Flottenerweiterung. Die Maßnahmen senken strukturelle Hürden in den Kreditverträgen und vereinfachen die Finanzstruktur erheblich.
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Vier Milliarden für OneWeb-Ausbau
Die gewonnene finanzielle Flexibilität nutzt Eutelsat gezielt für den Ausbau der Low Earth Orbit Satelliten-Konstellation von OneWeb. Für die Jahre 2026 bis 2029 plant der Konzern Investitionen von rund vier Milliarden Euro. Das Kapital fließt in die Beschaffung hunderter neuer Satelliten, um das globale Breitband-Angebot im niedrigen Erdorbit auszuweiten.
Die Ratingagenturen Moody’s und Fitch hatten die Bonität des Satellitenbetreibers nach den vorangegangenen Kapitalmaßnahmen bereits angehoben, was den aktuellen Zugang zum Fremdkapitalmarkt erleichterte. Finanzvorstand Sébastien Rouge bezeichnet den Abschluss der Refinanzierung als entscheidenden Wendepunkt in der Transformation des Unternehmens. Mit der gesicherten Finanzierung festigt Eutelsat seine Multi-Orbit-Strategie und bereitet sich zugleich auf die künftige europäische Kommunikationskonstellation IRIS² vor.
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