Evonik Aktie: Kullmann bis 2030!

Evonik sichert die Führung mit einer Vertragsverlängerung für CEO Kullmann bis 2030 und einer neuen Ausschüttungsregelung. Die Aktie notiert nach starkem Jahresverlauf auf einem hohen Niveau.

Eduard Altmann ·
Evonik Aktie

Kurz zusammengefasst

  • Vorstandschef Christian Kullmann bleibt bis 2030 im Amt
  • Neue Dividendenpolitik mit Ausschüttungsquote von 40-60%
  • Aktie mit deutlichem Plus seit Jahresbeginn
  • Ergebnisziel für 2026 bekräftigt

Personalentscheidungen mit Ansage, Ziele bestätigt, Kurs auf Jahreshoch-Kurs — bei Evonik laufen die Fäden gerade zusammen. Der Spezialchemiekonzern hat in einer einzigen Woche die Führungsstruktur für die kommenden Jahre zementiert.

Vorstand auf Kurs gesetzt

Der Aufsichtsrat verlängerte den Vertrag von CEO Christian Kullmann vorzeitig bis 2030. Kullmann leitet Evonik seit 2017 und treibt die Transformation zum reinen Spezialchemie-Unternehmen voran. Diese Kontinuität an der Spitze sendet ein klares Signal — intern wie extern.

Flankiert wird die Entscheidung durch die Ernennung von Michael Rauch zum neuen Finanzvorstand. Rauch tritt sein Amt am 1. Mai 2026 an. Damit schließt Evonik die zuletzt offene Lücke in der Führungsetage.

Ziele bekräftigt, Dividende neu geregelt

Das Management hält an seinen Mittelfristzielen fest. Für 2026 peilt Evonik ein bereinigtes EBITDA zwischen 1,7 und 2,0 Milliarden Euro an. Im abgelaufenen Jahr 2025 traf der Konzern mit 1,87 Milliarden Euro das obere Ende der eigenen Prognose.

Neu geregelt ist die Ausschüttungspolitik. Ab 2026 sollen zwischen 40 und 60 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses als Dividende fließen. Für 2025 ist zunächst eine Zahlung von 1,00 Euro je Aktie vorgesehen — die Hauptversammlung am 3. Juni entscheidet final.

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Kurs mit Rückenwind, aber RSI warnt

Die Aktie schloss die vergangene Woche bei 17,06 Euro. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus rund 28 Prozent — ein starkes Comeback vom Januar-Tief bei 12,63 Euro. Der Kurs liegt etwa 15 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt, was den Aufwärtstrend technisch untermauert.

Ein Detail verdient Aufmerksamkeit: Der RSI liegt bei knapp 30 — ein Niveau, das Marktbeobachter oft als überverkauft einstufen. Das passt zur leichten Konsolidierung der letzten Woche mit minus 1,4 Prozent. Analysten von Jefferies und der Deutschen Bank hatten ihre Kursziele zuletzt auf rund 15 Euro angehoben — der Markt handelt die Aktie bereits deutlich darüber.

Der nächste harte Termin ist der 8. Mai: Dann veröffentlicht Evonik die Quartalsmitteilung zum ersten Quartal 2026. Bis dahin dürfte die Aktie vor allem von der allgemeinen Chemiesektor-Stimmung abhängen.

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