Evotec Aktie: Morgan Stanley prüft strategische Optionen
Evotec beauftragt Morgan Stanley und Moelis mit Prüfung strategischer Optionen. Parallel startet BMS eine Phase-1-Studie mit einem Evotec-Wirkstoff.

Kurz zusammengefasst
- Morgan Stanley und Moelis mandatiert
- Prüfung von Portfolio und Kapitalstruktur
- BMS startet Phase-1-Studie mit Evotec-Asset
- Hauptversammlung am 11. Juni geplant
Evotec hat Morgan Stanley und Moelis & Company mandatiert, um strategische Optionen auf Konzernebene zu evaluieren. Die Hamburger beauftragten die Investmentbanken mit einer umfassenden Prüfung von Portfolio, Kapitalstruktur und Eigentümerverhältnissen. Ein Zeitplan für den Abschluss steht nicht. Die Aktie schloss am Freitag bei 5,25 Euro, ein Plus von 3,04 Prozent.
Neuausrichtung über Horizon-Programm hinaus
Die Einbindung externer Berater signalisiert eine mögliche Neuausrichtung, die über das laufende Restrukturierungsprogramm „Horizon“ hinausgeht. Marktteilnehmer spekulieren auf tiefgreifende Veränderungen — welche konkreten Optionen auf dem Tisch liegen, bleibt offen. Die Ungewissheit bremst derzeit den Kurs, obwohl die Aktie seit Monatsbeginn 4,47 Prozent zulegte.
Das Papier notiert 30 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 7,54 Euro, das im Juni 2025 markiert wurde. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von 5,25 Prozent zu Buche.
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Bristol Myers Squibb startet Phase-1-Studie
Operativ macht Evotec Fortschritte. Bristol Myers Squibb initiierte eine Phase-1-Studie für BMS-986506, einen Cereblon E3 Ligase Modulator zur Behandlung des klarzelligen Nierenzellkarzinoms. Die Kooperation mit BMS gehört zu den über 100 proprietären R&D-Assets des Konzerns. Klinische Erfolge könnten Meilensteinzahlungen auslösen — entscheidend für die Cash-Position.
Hauptversammlung am 11. Juni
Am 11. Juni tritt Evotec zur ordentlichen Hauptversammlung zusammen. Seit 1. Mai führt Claire Hinshelwood als neue CFO das Finanzressort, Paul Hitchin schied aus. Analysten sehen die Aktie im Schnitt deutlich höher, die Spanne reicht von 4,00 bis 10,00 Euro. Leerverkaufspositionen von AHL Partners und Arrowstreet Capital belasten weiterhin. Die Volatilität liegt bei 47,63 Prozent auf 30-Tage-Basis.
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