FACC: A320-Familie bringt 364 Millionen Euro
Der oberösterreichische Zulieferer Facc erzielt 2025 einen Rekordumsatz, getrieben durch die A320-Programme von Airbus. Das operative Ergebnis legt deutlich zu.

Kurz zusammengefasst
- A320-Programm liefert 37 Prozent Umsatz
- Rekordumsatz von 984,4 Millionen Euro
- Operatives Ergebnis steigt um 50 Prozent
- Neues Werk und Effizienzprogramm geplant
Ein Flugzeugprogramm prägt das Geschäft eines ganzen Unternehmens. Bei Facc ist es die Airbus A320-Familie — sie steht für mehr als 37 Prozent des Gesamtumsatzes und ist damit der wichtigste Wachstumstreiber des oberösterreichischen Luftfahrtzulieferers.
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Facc einen Rekordumsatz von 984,4 Millionen Euro. Rund 364 Millionen Euro davon entfielen direkt auf A320-Programme. Airbus insgesamt kommt auf einen Umsatzanteil von 46,2 Prozent — kein anderer Einzelkunde kommt auch nur annähernd heran.
Wachstum durch steigende Produktionsraten
Das Facc-Management setzt auf höhere Bauraten bei Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen. Mehr Flugzeuge bedeuten mehr Abrufe, mehr Auslastung. Facc liefert für die A320-Familie unter anderem die Sharklets der neo-Variante — Flügelspitzen aus Faserverbundwerkstoffen, die den Treibstoffverbrauch senken.
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Das Umsatzwachstum im abgelaufenen Jahr lag bei 11,3 Prozent. Das operative Ergebnis stieg um knapp 50 Prozent auf 42,3 Millionen Euro. Für 2026 plant das Management ein weiteres Umsatzwachstum zwischen 5 und 15 Prozent.
Rückenwind aus dem globalen Auftragsbestand
Die Luftfahrtbranche hat weltweit mehr als 17.700 Verkehrsflugzeuge in den Auftragsbüchern. Das stützt die Nachfrage nach Leichtbaukomponenten auf Jahre hinaus. Facc baut parallel dazu ein neues Hightech-Werk in Oberösterreich und treibt mit dem Effizienzprogramm „CORE“ die Margen weiter.
Die Aktie notierte zuletzt bei 13,02 Euro. Im Mai legt Facc die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor — dann zeigt sich, ob die Margenausweitung im laufenden Jahr Fahrt aufnimmt.
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