Facc AG hat das Geschäftsjahr 2025 mit dem höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Während die Luftfahrtbranche weiterhin mit Lieferkettenproblemen kämpft, scheint der Leichtbau-Spezialist durch ein striktes Effizienzprogramm die operativen Weichen richtig gestellt zu haben. Doch wie nachhaltig ist dieser Aufschwung angesichts der globalen Unsicherheiten?
Effizienzprogramm steigert Profitabilität
Der Konzernumsatz kletterte im vergangenen Jahr vorläufigen Zahlen zufolge um 11,3 Prozent auf 984,4 Millionen Euro. Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung beim operativen Ergebnis (EBIT), das um knapp 50 Prozent auf 42,3 Millionen Euro zulegte. Damit stieg die EBIT-Marge von 3,2 auf 4,3 Prozent.
Ein zentraler Pfeiler für diesen Sprung ist das seit Herbst 2024 implementierte Effizienzprogramm „CORE“. Durch die Nutzung des neuen Standorts in Kroatien konnte Facc die gestiegenen Standortkosten in Österreich erfolgreich abfedern. Dass die Mitarbeiterzahl mit 3.907 Vollzeitkräften nahezu konstant blieb, unterstreicht die gesteigerte Produktivität innerhalb der Gruppe. Alle Divisionen, von den Triebwerkskomponenten bis hin zum Kabineninnenausbau, trugen positiv zu diesem Ergebnis bei.
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Charttechnik und Ausblick
Die positive operative Entwicklung spiegelt sich deutlich im Kursverlauf wider. Mit einem Schlusskurs von 15,00 Euro am Donnerstag markierte das Papier ein neues 52-Wochen-Hoch. Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet die Aktie damit ein Plus von rund 107 Prozent. Trotz dieser starken Rally bewegt sich der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 51,9 weiterhin im neutralen Bereich, was nicht auf eine unmittelbare Überhitzung hindeutet.
Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Management ein weiteres Umsatzwachstum zwischen 5 und 15 Prozent. Diese Schätzung basiert auf konservativen Annahmen, da die begrenzte Verfügbarkeit kritischer Flugzeugsysteme – insbesondere bei Triebwerken – die Branche weiterhin bremst. Im Fokus steht für das laufende Jahr die weitere Optimierung der Lieferketten, um die EBIT-Marge schrittweise weiter zu verbessern. Gelingt es, die Produktivität auf dem aktuellen Niveau zu halten, bildet die Erholung der globalen Luftfahrt eine solide Basis für das Erreichen dieser Wachstumsziele.
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