Nach fast 18 Jahren staatlicher Kontrolle kommt Bewegung in die Fannie Mae Aktie. Neue Berichte über einen möglichen Teilverkauf durch die FHFA und eine detaillierte Roadmap der Analysten von Wedbush heizen die Spekulationen an. Steht der Hypotheken-Gigant 2026 tatsächlich vor der langersehnten Privatisierung?
Der Testlauf
Berichten von National Mortgage News zufolge erwägt FHFA-Direktor Bill Pulte den kurzfristigen Verkauf eines 5-prozentigen Anteils. Marktbeobachter interpretieren diesen Schritt als strategischen Test, um die Aufnahmefähigkeit des Marktes vor einer größeren Kapitalmaßnahme zu prüfen. Im Gegensatz zu bloßen politischen Absichtserklärungen würde ein tatsächliches Aktienangebot konkrete Bewertungsrahmen erfordern und den Privatisierungsprozess effektiv einleiten.
Die US-Administration strebt Berichten zufolge einen potenziellen Börsengang bis Ende 2026 an. Kritiker warnen zwar vor steigenden Kreditkosten bei einer überhasteten Privatisierung, doch für den Kapitalmarkt bietet der Übergang von einem Staatsbetrieb zu einem privaten Unternehmen eine massive Neubewertungschance.
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Die drei Szenarien
Parallel dazu skizziert Analyst Henry Coffey von Wedbush konkrete Wege für das Ende der Zwangsverwaltung („Recap and Release“). Die Analyse unterscheidet drei Hauptoptionen:
- Option A: Ein langsamer Kapitalaufbau über etwa acht Jahre durch einbehaltene Gewinne.
- Option B: Die Umwandlung von Vorzugsaktien in Stammaktien.
- Option C: Die Erklärung der vorrangigen Staatsanleihen als getilgt.
Investoren wie Bill Ackman, der die GSE-Aktien als „beste Idee für 2026“ bezeichnete, favorisieren Szenarien, die schnell Wert freisetzen. Besonders „Option C“ gilt als lukrativste Variante für Aktionäre: Würde die Regierung die vorrangigen Anteile, die derzeit einen Großteil des Unternehmenswertes absorbieren, als beglichen ansehen, käme dies den Stammaktien direkt zugute.
Ausblick
Entscheidend für die weitere Kursentwicklung sind nun offizielle Ankündigungen der FHFA zum Zeitplan des 5-Prozent-Verkaufs. Wedbush betont, dass die regulatorischen Entscheidungen der kommenden Monate den Endwert der Aktien definieren werden. Sollte die Diskussion um „Option C“ an Fahrt gewinnen, sieht der Konsens der bullischen Analysten für das erste Halbjahr 2026 erhebliches Aufwärtspotenzial.
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