Fannie Mae meldet sich kurz vor den Quartalszahlen mit beeindruckenden operativen Daten zurück. Das Finanzierungsvolumen im Mehrfamilienhaus-Sektor sprang 2025 deutlich an, während Investoren gespannt auf Signale zur Privatisierung warten. Was bedeuten diese starken Volumina für den kommenden Geschäftsbericht?
Operative Stärke vor Zahlenvorlage
Am 4. Februar 2026 gab der Hypothekenfinanzierer bekannt, dass er im Gesamtjahr 2025 rund 74 Milliarden US-Dollar an Finanzierungen für den US-Mehrfamilienhausmarkt bereitgestellt hat. Dies entspricht einem Anstieg von 34 Prozent gegenüber den 55 Milliarden US-Dollar des Vorjahres und markiert das höchste Volumen seit 2020.
Besonders das Segment für bezahlbaren Wohnraum trieb das Wachstum an und legte um 31 Prozent auf über 8,3 Milliarden US-Dollar zu. Auch der Bereich für Fertighäuser verzeichnete einen Sprung von fast 50 Prozent auf 1,9 Milliarden US-Dollar. Die Aufsichtsbehörde FHFA stützt diesen Expansionskurs: Die Kauftobergrenzen für Mehrfamilienkredite wurden für 2026 auf jeweils 88 Milliarden US-Dollar angehoben, was die regulatorische Unterstützung für Liquidität im Mietmarkt unterstreicht.
Spannung vor dem Bericht
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den kommenden Mittwoch, den 11. Februar 2026. Dann wird Fannie Mae die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr vorlegen. Marktbeobachter achten dabei besonders auf das Eigenkapitalwachstum als primären Indikator für eine mögliche Entlassung aus der staatlichen Zwangsverwaltung („Conservatorship“).
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Zudem dürfte die Entwicklung der Rückstellungen für Kreditverluste genau analysiert werden, nachdem die Hypothekenzinsen im Januar 2026 unter die Marke von sechs Prozent gefallen sind. Dies begünstigt zwar das Kreditgeschäft, drückt aber potenziell auf die Margen im Service-Bereich.
Politische Unsicherheit bleibt
Trotz der operativen Stärke bleibt die politische Komponente ein gewichtiger Faktor für die Kursentwicklung. Während 2025 noch Spekulationen über einen baldigen Börsengang (IPO) kursierten, diskutieren Marktteilnehmer derzeit vermehrt über eine verlängerte staatliche Kontrolle zur Sicherung der Erschwinglichkeit von Hypotheken.
Die kommenden Zahlen werden zeigen, ob die fundamentalen Verbesserungen ausreichen, um gegen die politische Hängepartie zu bestehen. Entscheidend für die kurzfristige Richtung ist der detaillierte Bericht am 11. Februar.
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