Ferrari Aktie: 250 Millionen für Rückkauf seit April
Ferrari treibt sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm voran und nutzt die schwächere Kursphase für den Erwerb eigener Papiere.

Kurz zusammengefasst
- Zweite Rückkauf-Tranche über 250 Millionen Euro
- Aktienbestand auf 9,5 Prozent erhöht
- Kurs seit Höchststand um 31 Prozent gefallen
- Luxuspositionierung sichert stabiles Auftragsbuch
Ein Luxusautohersteller kauft eigene Aktien in Milliardenhöhe zurück – und das in einem schwierigen Börsenumfeld. Ferrari erhöht seinen Bestand an eigenen Aktien weiter. Derzeit hält der Konzern 17.732.008 Anteile, das sind 9,14 Prozent der ausgegebenen Stammaktien. Rechnet man die stimmrechtslosen Aktien hinzu, liegt die Quote bei 9,49 Prozent.
Das Programm läuft auf Hochtouren, obwohl die Aktie deutlich unter ihrem Höchststand notiert. Vor rund zehn Monaten kostete ein Papier noch 440,50 Euro – derzeit sind es 302,20 Euro. Das ist ein Minus von rund 31 Prozent. Auf Jahressicht verliert die Aktie sogar 30,6 Prozent, seit Jahresbeginn sind es knapp fünf Prozent.
Zweite Tranche im April gestartet
Der jüngste Anstieg der eigenen Aktien geht auf die zweite Tranche des Rückkaufprogramms zurück. Dieses Paket hat ein Volumen von bis zu 250 Millionen Euro und startete im April 2026.
Zwischen dem 11. und 15. Mai kaufte Ferrari 97.327 Aktien zurück – aufgeteilt auf zwei Handelsplätze:
- Euronext Mailand: 71.353 Aktien zum Durchschnittskurs von 279,86 Euro (rund 20 Millionen Euro)
- New York Stock Exchange: 25.974 Aktien zum Durchschnittskurs von 327,24 Dollar (etwa 7,3 Millionen Euro)
Seit Beginn der zweiten Tranche hat das Unternehmen in Mailand 81,26 Millionen Euro investiert, in New York rund 11,5 Millionen Dollar.
Stabilität in turbulenten Zeiten
Der Rückkauf läuft in einem schwierigen Umfeld für Konsumwerte. Schwankende Energiepreise und geopolitische Risiken im Nahen Osten belasten den Sektor. Ferrari zeigt sich bislang stabil. Grund dafür ist die Luxuspositionierung – und ein Auftragsbuch, das bis Ende 2027 reicht.
Marktbeobachter sehen im Rückkauf eine taktische Stütze für den Aktienkurs. Mit jedem zurückgekauften Anteil steigt der Wert der verbleibenden Aktien. Das Unternehmen bleibt damit den Finanzzielen des jüngsten Kapitalmarkttages treu.
Ausblick auf das zweite Quartal
Die Rückkäufe überbrücken die Zeit bis zu den nächsten Produkt-Highlights. Das Management bestätigte die Prognose für 2026 nach starken Q1-Zahlen. Für Ende Mai ist die Weltpremiere des Ferrari Luce geplant – ein Hightech-Flaggschiff.
Die aktuelle Tranche läuft voraussichtlich bis August 2026. Das gesamte Programm ist auf rund 3,5 Milliarden Euro ausgelegt – verteilt auf mehrere Jahre bis 2030.
Ferrari-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ferrari-Analyse vom 22. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Ferrari-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ferrari-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Ferrari: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...