Ferrari Aktie: Premium-Laptop mit HP
Ferrari launcht mit HP einen Premium-Laptop für 5.599 Dollar, während die Aktie im Jahresvergleich rund 28 Prozent verloren hat.
Kurz zusammengefasst
- Gemeinsamer Laptop mit HP
- Aktie 28 Prozent unter Vorjahr
- Analysten sehen weiter Potenzial
- Milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm
Der italienische Sportwagenbauer wagt einen ungewöhnlichen Schritt. Ferrari bringt gemeinsam mit HP einen Premium-Laptop auf den Markt – ausgestattet mit KI-Technologie und italienischem Leder. Die Limited Edition soll am 12. Juni in den USA starten, der Preis liegt bei stolzen 5.599 Dollar.
Die Kooperation vereint zwei Welten: Ferrari-Design trifft auf HP-Technologie. Der PC verfügt über ein 3K-Tandem-OLED-Display und exklusive Ferrari-Hintergründe. Die Hülle aus Poltrona-Frau-Leder stammt aus derselben Manufaktur, die auch Ferrari-Innenräume ausstattet. Ein Nischenprodukt – aber eines mit hohem Symbolwert für die Marke.
Aktie unter Druck
Während die Marke glänzt, schwächelt der Aktienkurs. Die Ferrari-Aktie notiert bei 304,20 Euro – ein Minus von knapp 28 Prozent im Jahresvergleich. Vom 52-Wochen-Hoch bei 440,50 Euro ist der Kurs fast 31 Prozent entfernt. Seit Jahresbeginn geht es um gut vier Prozent nach unten.
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Zumindest kurzfristig zeigt sich Erholung. Auf 30-Tage-Sicht legte die Aktie knapp neun Prozent zu, der 14-Tage-RSI von 56,3 signalisiert weder Überkauft- noch Überverkauft-Situation. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität liegt bei stattlichen 39 Prozent – für Anleger kein gemütliches Terrain.
Analysten bleiben bullish
Trotz Kursverlusten: Die Analystenmehrheit rät weiter zum Kauf. Von 16 befragten Experten vergeben elf ein Kauf- oder starkes Kauf-Votum, das durchschnittliche Kursziel liegt bei umgerechnet rund 469 Dollar. Das operative Geschäft untermauert den Optimismus: Die operative Marge beträgt 27,2 Prozent, zwischen Q1 2021 und Q1 2026 legten Umsatz und Gewinn je Aktie um 83 beziehungsweise 110 Prozent zu.
Rückkaufprogramm läuft auf Hochtouren
Ferrari kauft eigene Aktien – in großem Stil. Im Rahmen eines milliardenschweren Programms mit einem Gesamtvolumen von rund 3,5 Milliarden Euro bis 2030 erwarb der Konzern zwischen Mai und Juni Aktien im Wert von umgerechnet rund 25,7 Millionen Euro. Insgesamt hält Ferrari mittlerweile 17,8 Millionen eigene Aktien, das entspricht rund 9,2 Prozent des Grundkapitals. Seit Januar wurden Aktien für rund 383 Millionen Euro zurückgekauft.
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