Fintechwerx: 250.000 Pfund für Gibraltar-Zahlungsinstitut
Fintechwerx sucht auf dem Web Summit in Vancouver neue Partner für seine Zahlungsplattform, während die Kassen nach drastischem Kursverfall leer sind.
Kurz zusammengefasst
- Aktie verliert seit Januar 83 Prozent
- Umsatz bricht auf 20.700 Dollar ein
- Frisches Kapital durch Privatplatzierung
- Expansion in E-Auto-Ladeinfrastruktur
Die Aktien von Fintechwerx International haben seit Jahresbeginn massiv an Wert verloren. Der Kurs fiel von knapp 5,00 kanadischen Dollar auf rund 0,80 Dollar. Das entspricht einem Einbruch von 83 Prozent. Aktuell präsentiert sich das Fintech-Unternehmen auf dem Web Summit in Vancouver. Dort will das Management neue Partner für die eigene Zahlungsinfrastruktur gewinnen.
Leere Kassen erhöhen den Druck
Der Blick in die Bilanz erklärt die Dringlichkeit. Im vergangenen Geschäftsjahr sank der Umsatz auf 20.700 kanadische Dollar. Ein Jahr zuvor standen noch 162.700 Dollar in den Büchern. Parallel dazu weitete sich der Nettoverlust auf 959.300 Dollar aus.
Die Barreserven schrumpften zuletzt auf rund 84.000 Dollar. Um den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten, sicherte sich das Management im ersten Quartal frisches Kapital. Eine Privatplatzierung brachte 250.000 Dollar ein.
Expansion in neue Märkte
Trotz der finanziellen Engpässe treibt Fintechwerx neue Projekte voran. Ein Fokus liegt auf dem Markt für Ladeinfrastruktur von Elektroautos. Das Unternehmen investierte 50.000 Dollar in die AetherEV Energy Corporation. Fintechwerx will die eigene Zahlungsplattform nun in die Ladesäulen des Partners integrieren.
Ein weiteres Vorhaben betrifft den europäischen Markt. Fintechwerx plant die Gründung eines Zahlungsinstituts in Gibraltar. Dafür unterzeichnete das Management im Februar eine Absichtserklärung mit britischen Partnern. Das Fintech will 250.000 britische Pfund für einen Anteil von 20 Prozent investieren.
Eine erste Tranche von 50.000 Pfund für Gründungskosten hat das Unternehmen bereits zugesagt. Die Umsetzung hängt von der Genehmigung der Finanzaufsicht in Gibraltar ab. Gibt die Behörde grünes Licht, will das Konsortium Visa- und Mastercard-Transaktionen in Europa abwickeln.
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