First Majestic Silver Aktie: 14,6 Millionen Unzen geplant
First Majestic Silver überzeugt mit Rekordumsatz, verdoppelter Analystenprognose und einer um 217 Prozent erhöhten Dividende. Die Aktie zeigt sich deutlich erholt.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz steigt um 57 Prozent
- Dividende um 217 Prozent erhöht
- Analysten verdoppeln Gewinnprognose
- Produktionsziel für 2026 angehoben
First Majestic Silver meldet sich mit Wucht zurück. Während sich die Aktie deutlich von ihrem Jahrestief bei 6,97 Euro entfernt, untermauern starke Quartalszahlen den neuen Aufwärtstrend. Das Management setzt parallel dazu ein deutliches Zeichen für die Aktionäre.
Analysten verdoppeln Gewinnerwartung
Die Experten von H.C. Wainwright haben ihre Schätzungen für das Geschäftsjahr 2026 massiv nach oben geschraubt. Sie erwarten nun einen Gewinn je Aktie von 0,41 US-Dollar — mehr als das Doppelte der vorherigen Prognose von 0,20 US-Dollar. Die Analysten bestätigten ihr „Buy“-Rating und sehen das Kursziel bei 27,00 US-Dollar.
Die Begründung für den Optimismus liegt in der verbesserten Bilanz. Der Bergbaukonzern generiert im aktuellen Marktumfeld hohe Cashflows. Diese Liquidität ermöglicht es dem Unternehmen, Entwicklungsprojekte ohne externe Finanzierung voranzutreiben.
Rekordumsatz und massive Ausschüttung
Im zweiten Quartal steigerte das Unternehmen den Umsatz um 57 Prozent auf 415,5 Millionen US-Dollar. Höhere realisierte Preise für Silber und Gold trieben das Ergebnis maßgeblich an. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 109,4 Millionen US-Dollar stehen.
Die wichtigsten Eckpunkte der Bilanz:
* Free Cashflow: 194,6 Millionen US-Dollar
* Liquidität: 1,25 Milliarden US-Dollar
* Dividende: Erhöhung um 217 Prozent
* Gewinn je Aktie: 0,22 US-Dollar
Das Management hob infolge der operativen Stärke die Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2026 an. First Majestic Silver plant nun mit 14,6 Millionen Unzen Silber. Das entspricht einem Plus von zehn Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung vom Januar. Vor allem die mexikanischen Minen liefern dank effizienterer Abläufe höhere Erträge als erwartet.
Widerstand im Visier
Die technische Lage hellt sich derweil auf. Mit einem aktuellen Kurs von 14,87 Euro rückt die Aktie näher an den 50-Tage-Durchschnitt von 15,03 Euro heran. Dieser Bereich gilt kurzfristig als entscheidende Hürde für eine Fortsetzung der Erholung.
Anleger richten ihren Blick nun auf den nächsten Meilenstein im Kalender. Die deutlich erhöhte Quartalsdividende wird Ende August 2026 an die Aktionäre ausgeschüttet.
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