US-Kleinunternehmen konnten ihre Umsätze im Februar leicht steigern – allerdings nicht, weil mehr Kunden kamen. Der Zuwachs basiert vor allem darauf, dass Käufer pro Einkauf mehr Geld ausgaben. Was sagt das über die aktuelle Nachfrage aus?
Index stabil, Umsätze höher – bei weniger Transaktionen
Fiserv meldet für Februar einen saisonbereinigten Small Business Index von unverändert 143. Im Jahresvergleich stiegen die Verkäufe um 1,2%. Gleichzeitig ging die Zahl der Transaktionen (Foot Traffic) um 0,8% zurück.
Der Hebel lag damit nicht in der Menge, sondern im Warenkorb: Der durchschnittliche Bon („Ticket“) legte um 2,0% zum Vorjahr zu und stieg zudem um 0,3% gegenüber dem Vormonat. Unterm Strich: weniger Abschlüsse, aber höhere Ausgaben pro Kauf.
Fiserv verwies außerdem darauf, dass saisonale Muster und Wetterereignisse das Ausgabeverhalten beeinflussten und die Nachfrage je nach Branche verschoben.
Gewinner und Bremser je nach Branche
Die Entwicklung fiel je nach Sektor unterschiedlich aus. Service-orientierte Bereiche wuchsen, allen voran Professional Services mit plus 4,2% gegenüber dem Vorjahr. Ebenfalls im Plus lagen Repair and Maintenance (+1,5%) sowie Health and Personal Care Retailers (+3,0%).
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Dagegen zeigte sich die Gastronomie schwächer. Food Services and Drinking Places lagen beim Umsatz im Jahresvergleich unverändert, während die Besucherfrequenz um 2,1% sank. Der Einzelhandel insgesamt kam auf ein kleines Plus von 0,6% gegenüber dem Vorjahr.
Investoren-News und jüngste Zahlen
Die Veröffentlichung des Index fällt in eine Phase mit gemischten Signalen rund um Fiserv: Aus Einreichungen geht hervor, dass Strive Asset Management LLC eine neue Position aufgebaut hat. Zudem berichteten Meldungen Anfang März, dass der aktivistische Investor Jana Partners Druck mit Blick auf Portfolio-Fokus und Umsetzung im Geschäft ausübt. Außerdem vereinbarte Fiserv zuletzt eine neue Partnerschaft mit der kanadischen Peoples Group.
Beim jüngsten Quartalsbericht im Februar meldete Fiserv ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 1,99 US-Dollar und einen Umsatz von 4,90 Mrd. US-Dollar – beides über den Konsensschätzungen. Für das Gesamtjahr 2026 liegt die EPS-Prognose des Unternehmens bei 8,00 bis 8,30 US-Dollar.
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