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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die W.



Thema wurde 20279787 mal gelesen , umfaßt 280633 Postings und wurde mit 350 Punkten bewertet.

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4 7926.  Dann bin ich aber gespannt 7215 Postings, 5215 Tage Trout 05.07.09 10:17
 
wer so blöd sein wird,und das Geld auf der Bank lässt.
Sollten die 5,2 Billionen innerhalb einer Woche abgehoben werden,dann gibts keine Banken mehr.
Die müssen nämlich dafür nur 529 Mrd an Eigenkapital haben.....

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Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)

www.gibtesnicht.de
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2 7927.  Trout: Da hast du allerdings Recht 17202 Postings, 4887 Tage Minespec 05.07.09 10:23
 
clevere haben sich schon länger auf so eine Entwicklung vorbereitet. Man muss es aber auch durchhalten.
Wie sagte M faber im Interview mit der Wirtschaftswoche  ? " Es ist aber gefährlich richtig zu liegen, wenn die Regierung falsch liegt."  
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3 7928.  kommt so was wirklich ? 17202 Postings, 4887 Tage Minespec 05.07.09 11:39
 
Meine Meinung:

was angekündigt wird " Im  Herbst " wird oft nicht durchgeführt.
Die Regierung macht, wenn sie es will es als Notstandsmassnahme ÜBER NACHT, damit keiner fliehen kann.
Vorab-Unken würde den Leuten Zeit lassen, Geld in Sicherheit zu bringen ausser Leute mit mehrjähriger Festschreibung in Zinspapieren oder längerfr. Festgelder.(  stuck money )
Wer ist schon M Mross, ? Der Server der Seite steht angeblich auf Sri Lanka, da wo der Braunge(ver)brannte vermutlich öfter hinfliegt, so weit ich weiss wurde der bei n tv rausgeschmissen u weil sein Englisch so schlecht ist
auch bei CNBC.
Aber eines ist klar: Die Regierung weiss, dass gewaltige Summen in den Sparkonten gebunkert werden, während Ihr ( d Regierung ) die Einnahmen fehlen, um den Moloch aufrecht zu erhalten.
Wie gesagt nur meine Meinung.  
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3 7929.  Hinweis: Dies ist eine Glosse 1318 Postings, 4191 Tage Dustytrader 05.07.09 12:01
 
stand unter dem Artikel... Herr Mross als Märchenonkel.
Aber zuzutrauen ist des der Bande auf jeden Fall.  
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2 7930.  ich habe fertig 209 Postings, 4110 Tage Guntram 05.07.09 14:10
 
so,

hab nu mal das pdf zum thema regionalwährungen durchgearbeitet. meine skepsis ist geblieben. obwohl ich dem verfasser der arbeit auch dieverse kritische fragen zu seinen äußerungen stellen würde...

ergebnis, die arbeit sehe ich mit skepsis einige argument haken, die regionalwährungen sehe ich allerdings trotzdem nicht als die lösung wobei die grundidee mir nun einleuchtet und nicht schlecht ist. würde man allerdings die wahnwitzige und kriminelle geldmengenvermehrung der eigentlichen systeme beseitigen wären ein parallelsysteme nicht nötig. em wäre dann trotzdem noch eine möglichkeit der "gesunden" inflation zu entgehen...

übrigens braucht man garnicht alles zu lesen, kapitel 3 (seite 6,7,8) reicht um den sinn der regionalwährungen zu verstehen.

hier nochmal das pdf vom willi....

http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/...06/200643dkp.pdf

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Alles und Jeder existiert in seiner eigenen Welt. Die Summe dieser Welten ergibt die Realität.

BeutelAP
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5 7931.  Superposting Hein Bloed Nr.: zu "Inflation" 5847 Postings, 4962 Tage biomuell 05.07.09 16:51
 
im kleinen Goldthread. Deine Beispiele zu den Preissteigerungen zeigen +/- eine Verdoppelung der Preise über die letzten 10 Jahre und beantwortet damit am allerbesten die Zweifel des Vorposters, der den Kaufkraftverlust um etwa 8  % pro Jahr angezweifelt hat...

kleine Rechnung für die Zweifler:  1.08E10 = 2.158.   Eine Verdoppelung der Preise in 10 Jahren entspricht daher ziemlich exakt 8 %  = das entspricht etwas dem Kaufkraftverlust des Geldes - auch wenn uns Ökonmetriker, und ständig geänderte, niedrig gerechnete und manipulierte offizielle Teuerungsraten anderes vormachen wollen.

Vormachen MÜSSEN (!)  denn wer will schon Staatsanleihen mit 2,3,4 % , wenn die die offizielle Teuerung mit 8 % ausgewiesen wird ? Dem Staat bleibt gar nichts anderes übrig als die Bevölkerung anzulügen - denn nur so kann sich der Staat über Inflation nicht nur den Wert der Sparer, Lohnempfänger und Pensionen beschneiden, sondern gleichzeitig auch real seine Schulden zumindest im Zaum halten. So kann das System noch möglichst lange aufrecht erhalten werden. Nur irgendwann funktiniert das System dann nicht mehr, weil der Staat in den guten Zeiten KEINE substantiellen Reserven für die schlechten Zeiten angelegt hat. Und die schlechten Zeiten erfordern dann erst recht eine massive Neuverschuldung. Und diese Neuverschuldung "zwingt" den Staat immer mehr zur Niedrigzinspolitik und nimmt ihm zunehmend Spielraum.

Wir werden in den nächsten eine böse Stagflation bekommen, die Schulden des Staates werden massiv steigen, ebenso die Arbeitslosigkeit. Sollte es dann doch zu einer spürbaren Erholung kommen, werden die Preise deutlich anziehen und die Bürger werden bestenfalls wieder Arbeit finden, aber ihre Löhne werden dann unter dem zunehmenden Kaufkraftverlust leiden. Wenn jemand daraus seinen persönlichen Weltuntergang ableitet - dann ist das sein Problem, weniger das Problem der Goldbullen, denn die haben ihr Vermögen zumindest zum Teil vor dem Zugriff des Staates geschützt.  

So manches Traummännlein lebt noch in den 90ern, die geprägt waren von beträchtlichen Produktivitätszuwächsen (Internet, Hightech, Globalisierung) und das bei gleichzeitig fallenden bzw. stabilen Energie & Rohstoffpreisen.  Die Staaten haben meiner Meinung diese 15 Jahre (fast von 1985 bis 2000) leider ziemlich verpasst, Reserven aufzubauen bzw. die Verschuldung aus den Ölkrisen/Rezessionen der 70er und 1980 abzubauen. Irgendwann geht dann halt nichts mehr. Ob es morgen knallt oder in 2011 oder 2015 weiss ich nicht. Je später umso lieber ist mir das, und wenn es gar nicht passiert - dann freue ich mich eben an der weiteren Performance vom Gold, die den zukünftigen Kaufkraftverlust der Währungen auch in den nächsten Jahren zumindest wettmachen wird.  Aktuell haben wir für 2009 - laut offizieller Teuerung - +/- Null Kaufkraftverlust > Gold hat aber schon rund 5 % gemacht - trotz massiver Einbrücher bei den Schmuckkäufen als Folge der globalen Rezession.  

5 % netto während einer offiziellen Deflation ist doch etwas sehr nettes - obwohl solche punktuellen Momentaufnahmen eher nebensächlich sind für mich. Ich kann mir gut vorstellen, dass Gold noch im Sommer auf die 200 d Linie zurückfällt - vielleicht 880 (?)USD. Aber das wäre mir egal. Warum ?   Weil ich Gold langfristig halte - weil ich überzeugt bin, dass die Kaufkraft der Währungen dieser Welt allesamt auch in den nächsten Jahren weiter verlieren werden und das Gold diesen Kaufkraftverlust wie Indikator anzeigen wird (und vielleicht noch mehr)  - zum Wohle der Performance der Goldbullen.  Ab spätest mitte 2010 erwarte ich wieder anziehende Teuerungsraten und dann eine Stagflation  > ebenfalls nicht schlecht für die Goldperformance, weil dann die Kosten für den Bergbau wieder steigen werden > Gold braucht dann hohe und höhere Preise, weil sonst die Förderung zunehmend weniger rentabel wird.

Sollte Gold nicht aus unvorhersehbaren Gründen "explodieren" (das sollte ohnehin keine Anlagemotivation für Gold sein) > dann dürfte Gold im Stagflationsszenario auch die Performance der Goldproduzenten schlagen (weil die Produktuonskosten des bereits geförderten Goldes schon bezahlt sind > während bei einer Stagflation die Kosten für noch zu förderndes Gold steigen ......)  
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3 7932.  Stagflation - Goldpreis - Goldproduzenten 5847 Postings, 4962 Tage biomuell 05.07.09 17:09
 
aus obigen Gründen favorisiere ich daher auch PHYSISCHES GOLD gegenüber Goldproduzenten. Wobei eine Beimischung von Goldcorp, Agnico Eagle, Yamana, Barrick vermutlich auch nicht schaden können.

Aber ein Stagflationsszenario (ich rechne ab 2010 mit anämischem Wachstum und leicht zunehmender Teuerung von 2,3 % dann später in 2011, 2012 mit zunehmender Teuerungsraten) favorisiert eindeutig PHYSISCHES GOLD.

Wenn die Kosten für die Goldproduktion längerfristig ansteigen > steigt der Goldpreis zwangsläufig = zum Wohle jener die Gold halten. Das beudetet aber für Goldproduzenten NOCH LANGE nicht steigende Gewinne (!). Denn die haben dann ja mit steigenden Kosten zu arbeiten. Da kann es dann passieren, dass der Goldpreis zwar steigt  - aber nicht die Gewinne der Goldproduzenten.

Irgendwer hatte kürzlich hier gemeint, es wäre unsinnig, dass Gold steigt aber Explorer verlieren. Das war natürlich unsinnig, weil Explorer besonders auf Fremdkapital angewiesen ist (und Kapital ist nun leider nicht mehr so leicht zu bekommen für einen Explorer). Gold, das man zuhaus hat, braucht kein Fremdkapitalo mehr...

Und der grosse Unterschied im Halten von Gold und Goldproduzenten:
1) Gold(preis) PROFITIERT bei steigenden Förderkosten (!), bei einer Stagflation !  (das Gold ist ja schon gefördert)
2) Goldproduzenten (bzw. deren Gewinne) LEIDEN  bei steigenden Kosten, können aber damit leben, wenn der Goldpeis steigt !
3) Die meisten  Goldexplorer überleben keine längere Rezession, und Stagflation ist auch kein Umfeld für sie.

Diese Unterschiede sollten jemanden klar, der ernstgenommen werden will in einer Diskussion und noch wichtiger: sie sollten bekannt sein, BEVOR man sich zu einem Investment im Bereich "Gold" entscheidet.  
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4 7933.  ... empfehlenswert... 4109 Postings, 4690 Tage Geierwilli 05.07.09 17:39
 
http://www.xecutives.net/content/view/163/80/

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Das Wort "Wert-Papier" besteht aus zwei Substantiven, Wert und Papier und wiederholt gehen diese Worte in der Geschichte getrennte Wege ... Ich werde nicht dabei sein - versprochen!
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  7934.  Geldströme in die "falsche Richtung" 5847 Postings, 4962 Tage biomuell 05.07.09 22:52
 
Zitat aus dem Handelsblatt:  "...Seit Wochen gibt es Kritik an einer zu zögerlichen Kreditvergabe an Unternehmen. Steinbrück griff die Vergabepraxis der Banken an: Diese bekämen derzeit von der Bundesbank sehr viel Geld für den extrem niedrigen Zinssatz von einem Prozent. "Doch die Banken stecken das Geld derzeit viel lieber in den Handel mit Devisen, Rentenpapieren und Aktien, (meine Ergänzung: und Rohstoffe) statt es als Kredite weiterzugeben...."

Ich hatte kürzlich gemeint: der Staat kann zwar Geld zum Nulltarif an die Banken verteilen aber er kann NICHT diese Geldströme in die gewünschte Richtung leiten.

Jetzt will die deutsche Politik die Banken zur leichteren Kreditvergabe zwingen. Wie naiv, verzweifelt und verantwortungslose sind mittlerweilen eigentlich Steinbrück & Co ???

Die Niedrigzinspolitik (gedeckt & gerechtfertigt durch manipulativ niedrig gerechnete Teuerungsraten) hat in den letzten 10 Jahren zu einer exorbitanten Dislokation des Geldes geführt, zu Blasenbildungen, massiven Kaufkraftverlust des Ersparten und der Löhne. Und jetzt  - wo sich die schwerkranke Wirtschaft mit noch höherer Verschuldung und noch mehr Geldwachstum nicht mehr heilen lässt, glauben Politiker doch tatsächlich sie könnten die Geldströme dorthin leiten, wohin sie wollen ???

Jungs, das wird nichts mehr, uns stehen EINIGE Jahre an darbender Wirtschaft bevor. Jahre, die benötigt werden um Fehlentwicklungen der letzten 25 Jahre zu korrigieren, die der Markt benötigt, um Überkapazitäten abzubauen und die "schwachen" von den "überlebensfähigen" trennt. Ich hoffe, wir behalten unsere Jobs. Aber wer glaubt, der Spuk wäre 2010 wieder vorbei und es wird wieder so wie 2003ff - der irrt und hat nichts gelernt.  
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2 7935.  Bernanke, 2002: 5847 Postings, 4962 Tage biomuell 06.07.09 00:41
 
Ben Bernanke, 21 November 2002, "Deflation: Making Sure "IT" doesn't happen here."  http://www.federalreserve.gov/BOARDDOCS/SPEEC

"......The conclusion that deflation is always reversible under a fiat money system follows from basic economic reasoning. A little parable may prove useful: Today an ounce of gold sells for $300, more or less. Now suppose that a modern alchemist solves his subject's oldest problem by finding a way to produce unlimited amounts of new gold at essentially no cost. Moreover, his invention is widely publicized and scientifically verified, and he announces his intention to begin massive production of gold within days. What would happen to the price of gold? Presumably, the potentially unlimited supply of cheap gold would cause the market price of gold to plummet. Indeed, if the market for gold is to any degree efficient, the price of gold would collapse immediately after the announcement of the invention, before the alchemist had produced and marketed a single ounce of yellow metal.  

What has this got to do with monetary policy? Like gold, U.S. dollars have value only to the extent that they are strictly limited in supply. But the U.S. government has a technology, called a printing press (or, today, its electronic equivalent) that allows it to produce as many U.S. dollars as it wishes at essentially no cost. By increasing the number of U.S. dollars in circulation, or even by credibly threatening to do so, the U.S. government can also reduce the value of a dollar in terms of goods and services, which is equivalent to raising the prices in dollars of those goods and services. We conclude that, under a paper-money system, a determined government can always generate higher spending and hence positive inflation..."

Dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Man braucht sich daher auch nicht wundern, dass die offizielle Inflationsrate TROTZ schärfstem Einbruch seit 1929 und 2. WK  immer noch bei +/- Null liegt und man sollte sich auch nicht wundern, wenn aus der offiziellen Deflation von 2009 mit vielleicht offizieller Jahresdeflation von 0.1 bis 0.3 % schon ab 2010 eine Stagflation ensteht (Nullwachstum aber wieder anziehenden Teuerungsraten...).  
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6 7936.  Einige Notenbanken merken 2337 Postings, 4493 Tage rogers 06.07.09 13:24
 
erst jetzt, dass sie ohne Gold aber mit viel Dollars ziemlich nackt dastehen:

"Kauft die Koreanische Zentralbank Gold?

06.07.2009 | 12:48 Uhr | Quelle: GoldSeiten

Wie berichtet wurde, plant die koreanische Zentralbank als Teil der Überprüfung der Devisenreserven den Kauf von Gold. Die Bank hat für das kommende Jahr einen Plan für das Management der Währungsreserven entworfen. Dabei habe man die Aktionen der anderen Zentralbanken und den internationalen Goldmarkt genau beobachtet. Aufgrund der derzeitigen Verhältnisse auf dem Finanzmarkt sei der Plan "entscheidend", so ein Sprecher der Bank of Korea.

Experten gehen davon aus, dass die Bank schon bald Gold kaufen wird. Korea hält die sechstgrößte Devisenreserve der Welt, liegt jedoch nur auf Rang 56 der Goldbestände. Aufgrund der Dollarschwäche haben Zentralbanken vermehrt Gold gekauft, einschließlich China. Regierungsvertreter Chinas haben öffentlich Bedenken über die US-amerikanische Steuer- und Finanzpolitik geäußert, die anscheinend zu Inflation und Entwertung als Ausweg aus der Schuldenkrise führen werde.

Korea habe bezüglich der Goldkäufe noch keine Entscheidung getroffen und man könne nicht sagen, ob man einen Goldkauf überhaupt in Betracht ziehe, so eine offizielle Aussage der Bank. Bis November solle der Plan zum Management der Devisenreserven 2010 verabschiedet werden. Koreanische Analysten sagen, die Bank habe keine andere Wahl, sie müsse Gold kaufen.

Chang Min, Leiter der Abteilung für makroökonomische Forschung des koreanischen Finanzinstituts, sagte, die Zentralbank habe lange verschiedene Alternativen wie Goldkäufe untersucht, um das Devisenportfolio zu diversifizieren. Das Portfolio sei ohnehin schon sehr stark auf den Dollar ausgerichtet; um die Investitionen zu streuen, müsse man die Goldbestände erhöhen. Min war bis 2008 Mitarbeiter der Zentralbank.

Auch Kwon Sun-woo, Leiter der Abteilung für makroökonomische Forschung des Samsung Economic Research Institute, sagte, die koreanischen Goldreserven seien nicht ausreichend. Aufgrund der Dollarschwäche müsse die Bank mehr Gold kaufen.

Bis Ende Mai dieses Jahres besaß die Zentralbank 14,3 t Gold. Dies ist weitaus weniger als andere Zentralbanken: USA (8.134 t), Deutschland (3.413 t), China (1.054 t), Japan (765 t), Russland (537 t), Taiwan (424 t), die Philippinen (154 t), Singapur (127 t), Thailand (84), Indonesien (73 t) und Malaysia (36 t)."

http://www.rohstoff-welt.de/news/...-die-Koreanische-Zentralbank-Gold  
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3 7937.  @rogers 5866 Postings, 4577 Tage maba71 06.07.09 14:30
 
Die Notenbanken werden sich für die nächsten 20-30 Jahre neu eindecken, bzw. neue Strategien entwickeln, um eine weiterführende Rolle im Kreislauf zu spielen!
Das wird natürlich auch für einzelne Schlüsselstaaten gelten, wie z.B. China!
Und dafür müssen Sie Ihre Währungen mit Gold hinterlegen, nicht umsonst rüstet China in diesem Bezug auf!
Das einzige was wir natürlich jetzt sicherlich wissen, ist die Menge an hinterlegtem Gold in China!
Das ist jetzt in einem Jahr alles zusammengekommen und die Chinesen geben kein Gramm davon her oder verleasen es!
Was natürlich irgendwann die Forderung noch offenlässt, das die westlichen Regierungen oder deren Lagerverwalter USA Ihre Inventur machen müssen! Irgendwann!
Ich glaube fast jeder Börsianer wäre froh, hinter diese Kulissen schauen zu können, was real und was dazugedichtet worden ist seit dem 2.WK!

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3 7938.  USA: Massive Insiderverkäufe durchweg! 5866 Postings, 4577 Tage maba71 06.07.09 14:45
 
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...ider-verkaufen-massiv;2426267
Vorstände und andere Insider von US-Unternehmen haben in den vergangenen Wochen in hohem Umfang eigene Aktien verkauft und damit ein Warnsignal für die Investorengemeinde ausgesprochen. Wer zu den bekanntesten Verkaufsadressen zählt.

NEW YORK. Die Verkäufe seien „massiv“, sagt Charles Biderman vom Investmenthaus Trim Tabs Investment Research. Seit Anfang Mai habe es Aktienverkäufe im Wert von etwa vier Mrd. Dollar gegeben, gegenüber Käufen von nur noch 350 Mio. Dollar. Erste auffällige Bewegungen von Insiderverkäufen hatten sich bereits im April 2009 gezeigt, als die US-Börsen zu einem rasanten Zwischenspurt angesetzt hatten.

Zu den bekanntesten Adressen, die sich in hohem Umfang von Aktien getrennt haben, zählen Manager von Amazon.com, Yum Brands, Bed Bath and Beyond und Gilead Sciences. Allein Amazon-Chef Jeff Bezos hat Anfang Mai 800 000 Aktien im Wert von 63 Mio. Dollar verkauft. Im April hatte die Gründerfamilie des Modekonzerns Gap 45 Mio. Aktien abgestoßen und damit ebenfalls die Erholung der Aktienmärkte zum Teilausstieg genutzt. Seit seinen Tiefständen am 9. März ist der S&P 500 innerhalb von nur 33 Tagen um 28 Prozent nach oben geklettert –die erfolgreichste Zwischen-Rally seit den 30er-Jahren.

Zahlreiche Insider sind offenbar der Ansicht, dass es vorerst nicht besser werden kann und die aktuellen Börsenbewertungen höher liegen als es die Geschäftsaussichten rechtfertigen. „Insider sollten mehr wissen als Außenstehende“, sagte William Stone vom Vermögensverwalter PNC Financial Services der Nachrichtenagentur Bloomberg. Er sieht die hohe Zahl der Aktienverkäufe als „Signal, dass etwas falsch läuft“. So skeptisch habe man die Firmen-Insider „schon seit zwei Jahren nicht mehr gesehen“, wundert sich auch Ben Silverman vom Analysehaus InsiderScore. Die letzte auffällige Verkaufswelle datiert aus dem Oktober 2007. Bald danach begann ein 17 Monate dauernder Bärenmarkt, der mehr als 50 Prozent des Börsenwertes vernichtete.

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4 7939.  Goldbericht für den 05.07.2009 5866 Postings, 4577 Tage maba71 06.07.09 14:55
 
Wegen des Independance Days Wochenende waren am Freitag die Börsen in den U.S.A. geschlossen. Obwohl der Goldhandel in London und an der COMEX stattfand, fanden bemerkenswerte Preisbewegungen erwartungsgemäss nicht statt. Ich habe deshalb auf einen Gold-Kommentar für den Freitag verzichtet.

Dafür gibt es eine interessante Entwicklung, die einen "Sonder-Goldkommentar" rechtfertigt:
Kalifornien, die achtgrösste Volkswirtschaft der Welt, ist Pleite. Durch Ausgabe von sogenannten I.O.U.s (I owe you - ich schulde Dir) erfüllt der Staat in Zukunft einen Teil seiner Verpflichtungen. Einige Kommentatoren sehen hier schon ein alternatives Modell der Geldschöpfung. In Wirklichkeit ist ein solcher I.O.U. nichts besseres als ein Schuldschein ein Poker-Spielers, den er ausstellt, weil er kein Geld mehr für die Teilnahme am Spiel hat. Alle anderen Gedanken sind reine Hirngespinste. Oder vielleicht doch nicht - bohren wir einmal nach.

Im Prinzip sind alle Papier-Währungen I.O.U.s. Jedoch werden sie durch die staatliche Verpflichtung zur Steuerzahlung in Form dieser I.O.U.s und durch die Verpflichtung, alle Rechts-Geschäfte mit diesen I.O.U.s zu begleichen, in den Rang von "Geld" gehoben. Jeder Geldschein, jede Sichteinlage auf dem Konto ist nicht wirklich mehr als als physischer I.O.U. (gedruckte Banknote) oder virtueller I.O.U. (in Computern auf Konten gespeichert). Der U.S.-Dollar ist ein I.O.U. der jeweiligen Mitgliedsbank der Federal Reserve Systems (FED) gegen den Betrag, den die Dollar-Note trägt. Genauso ist der Euro ein I.O.U. der jeweiligen herausgebenden Mitgliedsbanken des Systems der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Einlöseverpflichtung besteht nur gegen die eigene Währung. Wie ein Schuldschein eines Poker-Spielers nicht gegen Geld gewechselt werden kann, kann auch eine Papier-Währung nicht gegen reales Geld wie z.B. Gold eingetauscht werden. Diese Verpflichtung, d.h. der Eintausch von Geld in Gold, bestand jedoch in der Vergangenheit und war stets der Anker-Punkt jeder Papiergeld-Währung.

Ob es nun der Schuldschein des Poker-Spielers oder die jeweilige Papiergeld-Währung ist: Der I.O.U. hat nur dann einen Wert, wenn der Annehmende erwartet, dass die Verpflichtungen aus dem Schuldschein durch den Schuldner auch erfüllt werden können.

Wer hier schon meine Aussage in Zweifel zieht, sollte sich die Bröschüre "Geld und Geldpolitik" der Deutschen Bundesbank besorgen (ISBN 978-3-86558-282-9). Eigentlich als Information für Schüler gedacht, enthält sie einige interessante Passagen zu unserem Geldsystem. Natürlich ist es für die Schüler im Geldmuseum in Frankfurt viel interessanter, Geldscheine vieler Länder und Epochen zu sehen, einen echten 400oz-Goldbarren und beim Spiel Bundeskanzler, Gewerkschaftler/Unternehmer oder Zentralbanker zu spielen. Zum Thema Bargeld heisst es in dieser Broschüre: "Kein Einlösungsverpflichtung - Wirtschaftlich gesehen sind unsere Banknoten eine Verbindlichkeit des Eurosystems. … Wer der Bundesbank eine vom Eurosystem herausgegebene Banknote vorlegt, erhält die Note allenfalls gewechselt, jedoch nicht etwa in Gold oder andere Vermögenswerte umgetauscht. Die Notenbank kann deshalb im Inland bzw im eigenen Währungsgebiet nicht illiquide, also zahlungsunfähig werden. Sie zahlt immer mit Geld, das sie selbst schaffen kann."

Und weiter heisst es dort: "Keine Deckungsvorschriften - In früheren Zeiten bestand für die Notenbank dagegen meist eine Verpflichtung, ihre Noten gegen Gold und Silber einzutauschen. … Insofern war die Notenausgabe durch die vorhandenen Edelmetallvorräte begrenzt. … Die Geldausgabe des Eurosystems ist deshalb nicht mehr an Deckungsvorschriften gebunden; der Euro stellt eine "freie Währung" bzw eine "Papierwährung" dar."

Wer den Hintergrund dieser Passagen der 180-Seiten umfassenden Broschüre verstanden hat, kann sich das Lesen der restlichen 179 Seiten eigentlich schenken. Der Tenor ist: Unser Papiergeld ist lediglich ein I.O.U.

Zurück zu dem "Hirngespinst" eines alternativen Geldes in Form von Arnie's I.O.U.s - vor dem Hintergrund der gemachten Schilderungen ist es gar nicht so abwegig, Arnie's Schuldscheine als "Geld" zu bezeichnen. Hier besteht jedoch eine Gefahr für das vom Banken-Kartell getragene Federal Reserve Banking System. Gelingt es Arnie mit seinen I.O.U.s, Zahlungen zu leisten, so hat er ein Instrument der Geld-Schöpfung ausserhalb des FED-Systems geschaffen. Wenn Arnie damit Erfolg hätte, könnte Obama damit das Monopol der FED und damit der Wall Street Banken brechen, Geld zu schöpfen. Das wäre sicherlich nicht im Interesse seiner Wall Street Marionetten Timmy Geithner und Larry Summers (mit ihrem Übervater Robert Rubin im Hintergrund), aber vielleicht im Interesse seines anderen wirtschaftlichen Schwergewichts, nämlich Paul Volcker. In den 60er-Jahren hat John F. Kennedy etwas ähnliches durch die direkte Herausgabe (d.h. durch die Treasury und nicht durch die FED) von U.S.-Dollarnoten versucht. Dieser Versuch wurde aber mit seiner Ermordung im Jahr 1963 prompt beendet.

Lehnen wir uns zurück und beobachten, was hier weiter passiert. Da aber Obama z.Zt. jeden und alles mit Staatsgeldern rettet, ist nicht einzusehen, warum nicht auch Kalifornien mit Bundesgeldern gerettet werden soll. Gold-Besitzer können diese Entwicklung gelassen verfolgen. Papier-Geld sind nur I.O.U.s, d.h. Schuldscheine eines zahlungsunfähigen Poker-Spielers, ausschliesslich Gold (und Silber) sind wirkliches Geld.

http://www.hartgeld.com/Ziemanns-gold-news.htm

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  7940.  Broschüre zu Posting #7939 5866 Postings, 4577 Tage maba71 06.07.09 14:56
 
"Geld und Geldpolitik der Deutschen Bundesbank!"
http://www.bundesbank.de/download/bildung/geld_sec2/geld2_gesamt.pdf

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  7941.  Prof. Max Otte: "Es ist eine Depression!" 5866 Postings, 4577 Tage maba71 06.07.09 15:05
 
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=10969

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3 7942.  US-Vizekanzler Biden: "USA würden einen Angriff 5866 Postings, 4577 Tage maba71 06.07.09 15:10
 
Israels auf den Iran nicht verhindern!"
Bei einem Militärschlag gegen das iranische Atomprogramm würden die USA Israel gewähren lassen. Das hat US-Vizepräsident Joe Biden am Sonntag gesagt und eine solche Entscheidung als Israels "souveränes Recht" bezeichnet.
Wenn Israel glaube, dass wegen des iranischen Atomprogramms ein Militärschlag nötig sei, könnten die USA "einem anderen souveränen Staat nicht sagen, was er zu tun hat", sagte Biden dem Fernsehsender ABC. Israel könne für sich selbst entscheiden, was es in Bezug auf Iran oder einen anderen Staat tue. "Ob wir zustimmen oder nicht, sie sind berechtigt, das zu tun."
Die israelische Regierung unter dem Hardliner Benjamin Netanjahu hat bislang erklärt, das iranische Atomprogramm solle auf dem Wege der Diplomatie gestoppt werden, ein Militärschlag sei aber als Ultima Ratio nicht auszuschließen. Nun scheint die Mannschaft von US-Präsident Barack Obama dafür grünes Licht zu geben. "Wenn die Regierung Netanjahu sich entschließt, einen anderen Ansatz zu verfolgen als den bisherigen, dann ist es ihr souveränes Recht", sagte Biden.

Obama hatte bislang auf eine Annäherung an Iran gesetzt, um die Islamische Republik einzubinden und vom umstrittenen Atomprogramm abzubringen. Israel sieht in Iran die größte Bedrohung in der Region, besonders seit dort 2005 der Hardliner Mahmud Ahmadinedschad an die Macht kam. Ahmadinedschad hat mehrfach mit der Vernichtung Israels gedroht und den Holocaust als "Mythos" bezeichnet.

Bidens Beteuerung, die USA könnten nichts gegen eine eventuelle israelische Militäroffensive gegen Iran tun, scheint allerdings bewusst untertrieben: Israelische Kampfflugzeuge müssten zur Bombardierung von Atomanlagen in Iran wohl entweder über das Gebiet des Nato-Staats Türkei oder aber über den US-kontrollierten irakischen Luftraum fliegen.

Beide Flugrouten sind ohne vorherige Einwilligung Washingtons extrem unwahrscheinlich. Experten wenden zudem ein, dass Luftangriffe auf Atomanlagen das Programm bestenfalls um ein paar Jahre verzögern, nicht aber verhindern würden..............................
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634431,00.html

DAZU PASST AUCH DER BESUCH OBAMAS IN RUSSLAND! U.A. GEHT ES DA AUCH ÜBER DIE ÜBERFLUGRECHTE AMERIKANISCHER MILITÄRFLUGZEUGE ÜBER RUSSISCHEN BODEN BZW. TRANSPORTE AUF SCHIENE!
ICH DENKE NICHT DAS DA NUR EIN PAAR MG´s VERSCHICKT WERDEN!

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  7943.  solange im Iran 5847 Postings, 4962 Tage biomuell 06.07.09 15:26
 
die Opposition noch eine kleine Chance hat, werden sich die Isrealis sicher zurückhalten. Sollte der Iran aber tatsächlich an der Entwicklung von Atomwaffen arbeiten (lässt für uns schwer/gar nicht beurteilen), dann werden die Israelis zuschlagen, sobald der Iran ein fortgeschrittenes Entwicklungsstadium erreicht hat.

Diese Region bleibt in jedem Fall ein Pulverfass.

Ein Militärschlag gegen den Iran wäre natürlich in keinster Weise wünschenswert, aber bezüglich Ölpreis wäre es natürlich einfacher in einer Phase (wie jetzt in einer Rezession), in der die Saudis wieder eine Reserveförderkapazität von gut 4 Mio Barrel hat wesentlich einfacher. Die Saudis AKTUELL binnen 2 Monate die kompletten Exporte des Iran vollständig kompensieren. Etwas was bis Sommer 2008 unmöglich gewesen wäre...  
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  7944.  wer Krieg im Iran spielt 17202 Postings, 4887 Tage Minespec 06.07.09 16:19
 
will dem Ölpreis nach oben helfen. Im Moment fällt er . Mir ist`s recht, da short im Öl.     AG-Filter: Goldpreis
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bzw kochte ( schon eine Weile her ) ist auch der Goldpreis bald dran zu fallen.     AG-Filter: Goldpreis
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2 7946.  Diskussionswürdiger Ausschnitt aus dem heutigen 5866 Postings, 4577 Tage maba71 06.07.09 17:34
 

Goldbericht:

.......vor dem Hintergrund der gemachten Schilderungen ist es gar nicht so abwegig, Arnie's Schuldscheine als "Geld" zu bezeichnen. Hier besteht jedoch eine Gefahr für das vom Banken-Kartell getragene Federal Reserve Banking System. Gelingt es Arnie mit seinen I.O.U.s, Zahlungen zu leisten, so hat er ein Instrument der Geld-Schöpfung ausserhalb des FED-Systems geschaffen. Wenn Arnie damit Erfolg hätte, könnte Obama damit das Monopol der FED und damit der Wall Street Banken brechen, Geld zu schöpfen. Das wäre sicherlich nicht im Interesse seiner Wall Street Marionetten Timmy Geithner und Larry Summers (mit ihrem Übervater Robert Rubin im Hintergrund), aber vielleicht im Interesse seines anderen wirtschaftlichen Schwergewichts, nämlich Paul Volcker. In den 60er-Jahren hat John F. Kennedy etwas ähnliches durch die direkte Herausgabe (d.h. durch die Treasury und nicht durch die FED) von U.S.-Dollarnoten versucht. Dieser Versuch wurde aber mit seiner Ermordung im Jahr 1963 prompt beendet...........!!


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4 7947.  Interview mit Fredmund Malik 4109 Postings, 4690 Tage Geierwilli 06.07.09 17:45
 
Und wie recht er hat ..... aber nur, wenn man Wissen und Mut für ganz neue Lösungen hat.......

Zitate:
......Herr Malik, Anfang Oktober 2008 haben Sie angesichts der sich ausbreitenden Finanzkrise gesagt: "Der Finanzkapitalismus ist am Ende. Und das ist gut so." Die Bedeutung der Börsen hat aber kaum abgenommen. Haben Sie sich womöglich getäuscht?.....

.....Nein, der Todeskampf eines solchen Systems dauert seine Zeit. Im Oktober wurde der Anfang vom Ende eingeleitet. Historisch ist diese Krise mit keiner anderen vergleichbar; am ehesten noch sind Analogien zu den dreißiger Jahren zulässig. Damals, nach dem Einbruch der Aktienmärkte im November 1929, gab es ein wahres Kursfeuerwerk, und bis April 1930 waren die Verluste zur Hälfte wieder aufgeholt. Alle Welt glaubte, die Krise sei überstanden. Aber dann hat das eigentliche Desaster erst begonnen. Die Kurse sanken bis 1932 auf zehn Prozent der ursprünglichen Höchstwerte. Vieles spricht dafür, dass die aktuelle Krise einen ähnlichen Verlauf nimmt, wenn man nicht gänzlich neue Wege geht.......

.....Helfen Sie uns: Was wird da passieren?.......

......Zunächst einmal geht das zulasten der bisherigen Gläubiger, denn die müssen ihre Forderungen abschreiben. Die Preise sämtlicher Sachwerte werden sinken, weil die Leute durch Verkäufe um jeden Preis liquide Mittel beschaffen müssen, um ihre Kredite zurückzuführen. Die Aktienkurse werden daher massiv sinken, so wie in den dreißiger Jahren. Im Extremfall kommt es später zu einer Währungsreform mit Vernichtung aller Schulden, aber eben auch aller Nominalguthaben. Allerdings geht es auch anders, aber nur, wenn man Wissen und Mut für ganz neue Lösungen hat.......

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/...einen-dritten-weg-.html

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Das Wort "Wert-Papier" besteht aus zwei Substantiven, Wert und Papier und wiederholt gehen diese Worte in der Geschichte getrennte Wege ... Ich werde nicht dabei sein - versprochen!
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  7948.  ich würde nicht zuviel in das kalifornische 5847 Postings, 4962 Tage biomuell 06.07.09 17:51
 
Problem hineininterpretieren.

Klar ist:  der Streit ums liebe Geld wird heftiger. CA hat auch ein legislatives Problem, welches gegenseitige Blockade ermöglicht.  Ich würde dafür Kennedy nicht noch einmal sterben lassen. Und Obama hat sicherlich auch ohne dieser - theoretischen Analogie - genügend Feinde, die ihm den Tod wünschen).

Die Essenz für mich aus dem CA problem:  Die öffentliche Verschuldung steigt allerorts und das beschleunigt. Es kommt dort zuerst zu "Besonderheiten"/Zuspitzungen/Krisen wo diese Verschuldung mit anderen Problemen zusammentrifft. Ich glaube nicht, dass man daraus irgendeine Motivation ableiten kann, das Geldmonopol der FED zu brechen.

Die Realität ist ohnehin schon viel schlimmer als es meisten es wahr haben wollen bzw. glauben können. Man braucht gar nicht versuchen noch mehr Negatives hineinzuinterpretieren bzw. sich (eher) unwahrscheinlicher Hyopthesen zu bedienen.  
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2 7949.  @biomuell 5866 Postings, 4577 Tage maba71 06.07.09 18:10
 
Mir ging es nicht um irgendwelche Todesfälle!

Mir ging es darum, wenn Schwarzenegger als Gouverneur von Kalifornien es fertig bringt, daß diese I.O.U´s als Zahlungsmittel zwischen 2 Parteien (also zwischen Ihm und seinem Gläubiger) akzeptiert werden, dann hat das schon einen "neuen" erfinderischen Hauch eines neuen Zahlungsmittels!

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4 7950.  Machen wir eine Mathestunde, 5. Klasse: 4109 Postings, 4690 Tage Geierwilli 06.07.09 18:11
 
Die Billionen-Lüge
Von Cheffe | 31.März 2009

Zitate:
....Ich hoffe nach diesem Artikel ist das ein oder andere Sparerlamm schlau genug, um zu erkennen, dass nicht nur den “Letzten”, sondern auch einige davor noch die Hunde beißen werden.

.... Wir alle werden verlieren, jedoch wird es “Gewinner” unter den “Verlierern” geben …
ich hoffe, IHR gehört dazu......

http://www.infokriegernews.de/?p=8

.... und ein weiterführender Link: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1218382127906.shtml
Bürgschaft über eine Billion

Von Markus Grabitz, 06.10.08, 21:48h, aktualisiert 07.10.08, 12:59h

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Tue May 26 19:47:54 2020
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