Freddie Mac blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und stärkt seine Kapitalbasis signifikant. Während das operative Geschäft floriert, rückt die politische Debatte über ein Ende der staatlichen Verwaltung (Conservatorship) wieder in den Fokus. Die vor zwei Tagen veröffentlichten Ergebnisse unterstreichen die robuste Verfassung des US-Baufinanzierers.
- Eigenkapital: 70,4 Milliarden US-Dollar (+18 % gegenüber Vorjahr)
- Bereitgestellte Liquidität: 465 Milliarden US-Dollar
- Kreditvorsorge: Anstieg auf 758 Millionen US-Dollar
- Immobilienpreise: Prognostiziertes Wachstum von 0,5 % für die nächsten 12 Monate
Operative Stärke im Wohnungsmarkt
Das Unternehmen konnte seinen Nettowert im vergangenen Jahr deutlich steigern. Mit einem Plus von 18 % auf 70,4 Milliarden US-Dollar demonstriert Freddie Mac finanzielle Stabilität. Besonders im Bereich der Mehrfamilienhäuser baute der Konzern seine Stellung aus und sicherte sich einen Marktanteil von 51 %. Das Neugeschäft in diesem Segment stieg um 17 % auf 76 Milliarden US-Dollar. Rund 66 % dieses Volumens flossen in die Förderung von bezahlbarem Wohnraum, womit die staatlichen Vorgaben deutlich übertroffen wurden.
Auch die Verbriefungsaktivitäten nahmen zu. Kredite im Wert von 67 Milliarden US-Dollar wurden verbrieft – ein Zuwachs von 12 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Die durchschnittliche Garantiegebühr für neue Absicherungen stieg dabei leicht auf 56 Basispunkte an, was primär auf ein höheres Volumen bei voll garantierten Verbriefungen zurückzuführen ist.
Risikovorsorge und Marktausblick
Trotz der positiven Bilanz steigen die Puffer für potenzielle Kreditausfälle. Die Vorsorge im Bereich der Einfamilienhäuser kletterte von 374 Millionen auf 758 Millionen US-Dollar. Dieser Anstieg resultiert aus neuen Kreditakquisitionen und angepassten Prognosen für die Immobilienpreise.
Das Preiswachstum am US-Häusermarkt hat sich spürbar verlangsamt. Nach einem Zuwachs von 4,2 % im Jahr 2024 legten die Preise 2025 nur noch um 0,7 % zu. Für die kommenden zwölf Monate rechnet das Unternehmen mit einer Fortsetzung dieses moderaten Trends und einem Wachstum von lediglich 0,5 %. Für das darauffolgende Jahr wird eine leichte Beschleunigung auf 1,4 % erwartet.
Politische Weichenstellungen
Wann endet die seit 2008 andauernde staatliche Treuhandschaft? Diese Frage ist für Inhaber der Vorzugstitel von zentraler Bedeutung. Sowohl FHFA-Direktor Bill Pulte als auch US-Finanzminister Scott Bessent gaben zuletzt Signale für einen möglichen Ausstieg des Staates. Ein Teilverkauf des Unternehmens im Rahmen eines Börsengangs steht als konkretes Szenario im Raum.
Die operative Erholung bietet die Grundlage für diesen strategischen Schritt. Das US-Finanzministerium hält den Schlüssel für die endgültige Struktur nach dem Ende der Treuhandschaft in der Hand. Ein konkreter Zeitplan für den geplanten Börsengang würde die Bewertung der Vorzugsaktien nachhaltig verändern.
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