Freeport-McMoRan: Citigroup senkt Ziel auf $66
Freeport-McMoRan übertrifft Gewinnerwartungen, während Führungskräfte Aktien verkaufen. Analysten bleiben trotz Kurszielsenkung optimistisch.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz und Gewinn übertreffen Prognosen
- Citigroup senkt Kursziel leicht
- Management verkauft Aktien für 36 Mio. Dollar
- Kurs liegt unter 100-Tage-Durchschnitt
Freeport-McMoRan liefert starke Quartalszahlen, während der Aktienkurs zuletzt unter Druck geriet. Trotz übertroffener Erwartungen bei Gewinn und Umsatz passen Analysten ihre Kursziele an. Parallel dazu werfen umfangreiche Verkäufe durch das Management Fragen zur kurzfristigen Bewertung auf.
Starke Zahlen treffen auf vorsichtige Analysten
Der Kupferriese steigerte seinen Quartalsumsatz um fast neun Prozent auf 6,23 Milliarden US-Dollar. Mit einem Gewinn von 0,57 US-Dollar je Aktie schlug das Unternehmen die Prognosen der Experten deutlich. Die Citigroup reagierte dennoch mit einer leichten Korrektur. Die Bank senkte das Kursziel auf 66 US-Dollar.
Trotz der Anpassung bleibt die Stimmung unter Analysten grundsätzlich positiv. Das neue Ziel impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 16 Prozent gegenüber dem jüngsten Schlusskurs. Im Durchschnitt rufen Marktbeobachter einen Wert von 65,14 US-Dollar auf.
Management trennt sich von Aktien
Während institutionelle Investoren wie Artemis Investment Management ihre Positionen massiv ausbauen, setzten Führungskräfte auf Gewinnmitnahmen. Chairman Richard C. Adkerson und weitere Manager verkauften zuletzt Aktien im Wert von rund 36 Millionen US-Dollar. Solche Insidergeschäfte sorgen am Markt oft für Verunsicherung.
Die Aktie verlor auf Wochensicht rund acht Prozent an Wert. Seit Jahresbeginn steht jedoch immer noch ein Plus von fast elf Prozent zu Buche. Mit einer Marktkapitalisierung von über 81 Milliarden US-Dollar bleibt der Konzern ein Schwergewicht im Rohstoffsektor.
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Produktion am Grasberg-Komplex im Fokus
Operativ ruhen die Hoffnungen auf dem indonesischen Grasberg-Komplex. Trotz punktueller Verzögerungen beim Abbau stützen die langfristigen Förderziele das Geschäftsmodell. Diese Minen sind für die weltweite Kupferversorgung von zentraler Bedeutung.
Der globale Markt bleibt in Bewegung. Die International Copper Study Group passte jüngst ihre Prognosen für den erwarteten Kupferüberschuss im Jahr 2026 an. Freeport-McMoRan muss sich in diesem Umfeld zwischen schwankender Nachfrage und regionalen Herausforderungen behaupten.
Aktuell notiert das Papier bei 49,05 Euro. Damit liegt der Kurs deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 59,12 Euro, das Mitte April erreicht wurde. Anleger achten nun darauf, ob das Papier den 100-Tage-Durchschnitt bei rund 50 Euro zeitnah zurückerobert.
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