GEA Aktie: JPMorgan hebt auf Neutral
GEA überzeugt operativ im ersten Quartal, doch der schwächere Cashflow belastet die Aktie. Analysten zeigen sich uneins über die weitere Entwicklung.

Kurz zusammengefasst
- Auftragseingang und Umsatz gestiegen
- EBITDA-Marge bei 16,2 Prozent
- Cashflow schwächer als erwartet
- Analystenmeinungen zu GEA gespalten
GEA hat für das erste Quartal solide Zahlen vorgelegt. Operativ lief es ordentlich. An der Börse half das nur kurz. Anleger trennten sich zuletzt von der Aktie, weil die Barmittelentwicklung hinter den Erwartungen zurückblieb.
Solide Zahlen, schwache Reaktion
Der Auftragseingang stieg auf 1,45 Milliarden Euro. Der Umsatz legte auf 1,27 Milliarden Euro zu. Auch das EBITDA vor Restrukturierung verbesserte sich auf 205,9 Millionen Euro. Die Marge lag bei 16,2 Prozent.
Trotz dieser Entwicklung geriet die Aktie unter Druck. Am Dienstag notierte sie bei 56,55 Euro und damit kaum verändert zum Vortag. Auf Sicht von 30 Tagen liegt das Papier aber fast 10 Prozent im Minus. Auch der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt zeigt weiter Schwäche.
Der Blick richtet sich auf den Cashflow
Im Markt steht vor allem die Barmittelentwicklung im Mittelpunkt. Sie fiel schwächer aus als von einigen Analysten erwartet. Genau das hat die Reaktion an der Börse geprägt. Operative Stärke allein reichte nicht, um die jüngste Nervosität zu stoppen.
Der Ausblick für das Gesamtjahr bleibt dennoch unverändert. GEA hält an einem organischen Umsatzwachstum von 5 bis 7 Prozent fest. Dazu kommt die Zielspanne für die EBITDA-Marge von 16,6 bis 17,2 Prozent.
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Analysten ziehen unterschiedliche Schlüsse
JPMorgan hob die Aktie von „Underweight“ auf „Neutral“ und erhöhte das Kursziel. Die Bank verwies auf ein besseres Chancen-Risiko-Verhältnis nach dem vorangegangenen Kursanstieg.
mwb research wurde sogar offensiver und stufte auf „Buy“ hoch. DZ Bank senkte das Kursziel auf 60 Euro und blieb bei „Halten“. Deutsche Bank Research hält an „Hold“ fest und setzte das Kursziel auf 64 Euro.
Die Spanne zeigt: Das operative Bild überzeugt weiterhin. Die entscheidende Frage ist aber, ob GEA beim Geldzufluss im laufenden Jahr nachlegen kann. Genau daran wird sich die Marktstimmung in den nächsten Quartalen messen.
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