General Mills Aktie: Bank of America senkt Ziel auf 36 Dollar
Die Bank of America kappt das Kursziel für General Mills auf 36 Dollar. Analysten zeigen sich uneins über die weitere Entwicklung des Lebensmittelkonzerns.
Kurz zusammengefasst
- Kursziel von 42 auf 36 Dollar gesenkt
- Neutrale Einstufung bleibt bestehen
- Aktie nahe Jahrestief von 33,69 Dollar
- Dividendenrendite von rund 7,2 Prozent
General Mills kämpft mit einem schwierigen Spagat. Während Marken wie Cheerios und Nature Valley weltweit in den Regalen stehen, schwindet an der Börse das Vertrauen. Die jüngste Analyse der Bank of America unterstreicht die angespannte Lage beim US-Lebensmittelriesen.
Umsatzdruck belastet die Bewertung
Die Bank of America hat ihr Kursziel für den Konsumgüterkonzern deutlich nach unten korrigiert. Die Experten senkten den fairen Wert von 42 auf 36 US-Dollar. Parallel dazu behielten sie ihre neutrale Einstufung bei.
Hintergrund sind angepasste Umsatzschätzungen für das im Mai endende Quartal. Der Konzern sieht sich mit schwierigen Trends beim Absatzvolumen konfrontiert. Das Management versucht, mit einem strikten Kostensenkungsprogramm gegenzusteuern.
Uneinigkeit an der Wall Street
Die Meinungen der Analysten gehen derzeit weit auseinander. Während Wells Fargo die Aktie weiterhin zum Verkauf empfiehlt, bleibt Stifel optimistischer. Die Bank senkte ihr Ziel zwar auf 40 US-Dollar, hält aber an der Kaufempfehlung fest.
Der Markt reagierte zuletzt empfindlich. Die Aktie beendete die Handelswoche im Mai nahe ihrem Jahrestief bei 33,69 US-Dollar. Damit liegt der Kurs massiv unter dem durchschnittlichen Analystenziel von 53,50 US-Dollar.
Bewertung erreicht historisches Niveau
Der Kursrückgang von fast 34 Prozent innerhalb eines Jahres hat die Bewertung gedrückt. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt aktuell in einer Spanne von 8,3 bis 8,5.
Für einkommensorientierte Anleger bietet das Papier eine Dividendenrendite von rund 7,2 Prozent. Diese Ausschüttung wird durch eine lange Historie stabiler Zahlungen gestützt.
Strategie und Ausblick
Das Management setzt verstärkt auf Effizienzsteigerungen. Das „Holistic Margin Management“ soll die Profitabilität sichern und Spielraum für Markeninvestitionen schaffen.
Konkrete Neuigkeiten werden im Juni erwartet. Dann wird sich die Konzernführung auf der dbAccess Global Consumer Conference äußern. Im Fokus steht dabei die Strategie, das Volumenwachstum im nordamerikanischen Einzelhandel wieder anzukurbeln.
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