General Mills Aktie: Dana McNabb wird COO ab Juni
General Mills ernennt Dana McNabb zur neuen COO, während der Aktienkurs nahe dem Jahrestief notiert und das vierte Quartal eine Trendwende bringen soll.

Kurz zusammengefasst
- Dana McNabb wird neue COO
- Langzeit-Direktor Steve Odland geht
- Umsatzrückgang um acht Prozent
- Dividendenrendite von knapp sieben Prozent
Neuer COO, ein scheidender Langzeit-Direktor und ein Aktienkurs nahe Mehrjahrestief — General Mills erlebt gerade eine ungewöhnlich dichte Woche an Führungsentscheidungen. Ob das die Wende einleitet oder nur Kosmetik ist, hängt vom vierten Quartal ab.
Veteran geht, neue Operativchefin kommt
Steve Odland verlässt den Verwaltungsrat. Nach mehr als zwanzig Jahren Zugehörigkeit teilte er dem Unternehmen am 4. Mai mit, bei der Hauptversammlung im September nicht mehr für eine Wiederwahl zu kandidieren. Bis dahin bleibt er im Amt.
Fast zeitgleich verkündete General Mills die Beförderung von Dana McNabb zur Chief Operating Officer, wirksam ab 1. Juni. McNabb übernimmt damit die Verantwortung für alle operativen Segmente — vom nordamerikanischen Einzelhandel über das Heimtiergeschäft bis hin zu Foodservice International sowie den Bereichen Lieferkette, Technologie und Strategie. Ihr Jahresgehalt beträgt eine Million Dollar, dazu kommt ein Bonusziel von 150 Prozent des Grundgehalts und ein langfristiges Vergütungspaket von vier Millionen Dollar.
Quartalszahlen belasten die Stimmung
Der Personalumbau fällt in eine Phase, in der die Zahlen unter Druck stehen. Im dritten Quartal sanken die Nettoumsätze auf 4,4 Milliarden Dollar — ein Rückgang von acht Prozent. Das operative Ergebnis brach um 41 Prozent ein, der bereinigte Gewinn je Aktie fiel um 37 Prozent auf 0,64 Dollar.
CEO Jeff Harmening verweist darauf, dass Veräußerungen, Investitionen und ungünstige Vergleichsperioden die Zahlen der ersten drei Quartale planmäßig belastet hätten. Für das vierte Quartal erwartet das Management eine Erholung der organischen Umsätze und eine Rückkehr zum Gewinnwachstum — gestützt durch günstigere Vergleichsbasis, eine 53. Kalenderwoche und steigende Marktanteile.
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Aktie nahe Jahrestief, Dividende als Puffer
Am 5. Mai markierte die Aktie ihr 52-Wochen-Tief. Seitdem hat sie sich leicht erholt: Am 7. Mai schloss sie bei 35,72 Dollar. Das liegt weit unterhalb der gleitenden Durchschnitte der letzten 50 und 200 Tage, die bei rund 41 beziehungsweise 46 Dollar verlaufen.
Ein gewisser Puffer für geduldige Aktionäre: Die Dividende von 2,44 Dollar je Aktie ergibt auf dem aktuellen Kursniveau eine Rendite von knapp sieben Prozent. General Mills zahlt seit 127 Jahren ununterbrochen Dividende. Das Analysten-Konsensus-Rating lautet mehrheitlich „Halten“ — rund die Hälfte der Analysten empfiehlt das, während gut ein Viertel zum Verkauf rät.
Entscheidend wird sein, ob das vierte Quartal die versprochene Trendwende liefert. Gelingt das, könnte McNabb ihren Einstand als COO mit einem Kursanstieg verbinden — scheitert die Erholung, dürfte der Druck auf das Management spürbar zunehmen.
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