Gerresheimer setzt im Januar gleich mehrere Signale, die Anleger einordnen müssen: Auf der Pharmapack in Paris zeigte der Konzern neue digitale Lösungen rund um Autoinjektoren – und parallel meldeten gleich zwei US-Großbanken spürbare Stimmrechtspositionen. Das ist kein Kurs-Feuerwerk, aber ein Mix aus Produkt-News und Kapitalmarktbewegung mit Aussagekraft. Was steckt hinter der auffällig hohen Goldman-Sachs-Position?
Pharmapack: Digitales Add-on für Autoinjektoren
Auf der Pharmapack 2026 (21. und 22. Januar) stellte Gerresheimer erstmals Gx InMonit vor. Das „smarte“ Add-on soll Patienten durch den Verabreichungsprozess führen und eine erfolgreiche Injektion über integrierten Bildschirm sowie Audiosignale bestätigen.
Wichtig für Pharmaunternehmen: Das Gerät ist vernetzt, überträgt Daten per Mobilfunk in die Cloud und kann damit Nachweise zur Therapietreue liefern. In Kombination mit der KI-Plattform Gx AdheraLink sind außerdem Erinnerungen über Messaging-Apps möglich.
Stimmrechte: Goldman Sachs bei 18,15%
Neben dem Messeauftritt sorgten im Januar mehrere Stimmrechtsmitteilungen nach WpHG für Aufmerksamkeit. Am Freitag meldete The Goldman Sachs Group eine Gesamtposition von 18,15% der Stimmrechte. Diese setzt sich zusammen aus 8,78% direkten Stimmrechten und 9,37% über Finanzinstrumente.
Bereits Mitte Januar teilte JPMorgan Chase & Co. mit, die 3%-Schwelle bei direkten Stimmrechten überschritten zu haben. Zum Stichtag 9. Januar lag die Gesamtposition bei 7,43%.
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Die wichtigsten Fakten im Überblick:
– Neues Produkt: Gx InMonit (Autoinjektor-Add-on)
– Goldman Sachs: 18,15% Gesamtposition (davon 8,78% direkt, 9,37% über Instrumente)
– JPMorgan: 7,43% Gesamtposition (Stichtag 9. Januar)
– Nächster fixer Termin: Geschäftsbericht am 26. Februar
Termine und zuletzt verändertes Management
Der nächste relevante Fixpunkt im Kalender ist die Veröffentlichung von Geschäftsbericht und Jahresabschluss am 26. Februar. Danach folgen die Q1-Mitteilung am 16. April, die Hauptversammlung am 3. Juni und der Halbjahresfinanzbericht am 14. Juli.
Zum Hintergrund: Im Oktober 2025 hatte Gerresheimer eine Prognoseanpassung mit Verweis auf Geschäftsverlauf und schwächeres Marktwachstum vorgenommen. Ende Oktober übernahm Uwe Röhrhoff den Posten als Interims-CEO für Dietmar Siemssen; Wolf Lehmann ist seit September 2025 CFO. Außerdem hatte das Unternehmen am 24. September 2025 zu einer BaFin-Prüfung öffentlich Stellung genommen.
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