Gerresheimer steuert auf einen Termin zu, der gleich mehrere offene Punkte bündeln dürfte: Ende Februar kommt der Jahresbericht. Es ist der erste vollständige Bericht mit Jahreszahlen unter der neuen Führung. Was liefert das Dokument an neuen, belastbaren Details zur angekündigten Transformation?
Jahresbericht: Darauf kommt es an
Der Jahresbericht ist laut Finanzkalender für den 26. Februar angesetzt. Im Fokus steht, wie weit das Unternehmen bei der Transformation tatsächlich gekommen ist – und ob sich daraus neue Eckpunkte für den weiteren Kurs ableiten lassen.
Wichtige Punkte, auf die Anleger dabei typischerweise schauen:
– Erstmals vollständige Jahreszahlen unter der neuen Führung (Geschäftsjahr 2025)
– Update zur Transformation (Fortschritt und Umsetzung)
– Einordnung der Bilanzthemen im Kontext der BaFin-Prüfung
Abspaltung der Moulded-Glass-Sparte und BaFin-Prüfung
Ein zentraler Baustein der angekündigten Veränderungen ist die Trennung und der anschließende Verkauf des Formglas-Geschäfts (Moulded Glass). Gerresheimer hatte diesen Schritt im August 2025 angekündigt. Seit dem Geschäftsjahr 2026 läuft die Sparte als eigenständige Division. Der Verkaufsprozess sollte nach früheren Angaben 2026 stattfinden – der Jahresbericht könnte hier ein konkretes Status-Update liefern.
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Parallel dazu läuft ein Bilanzthema: Die BaFin leitete im September 2025 eine Prüfung des Konzernabschlusses zum 30. November 2024 ein. Im Dezember 2025 teilte Gerresheimer mit, alle Umsätze aus „Bill-and-Hold“-Vereinbarungen zu korrigieren und diese Praxis künftig einzustellen. Die Auswirkungen auf die Geschäftszahlen stufte das Unternehmen als begrenzt ein.
Die nächsten Termine im Blick
Nach dem Jahresbericht stehen laut Unternehmenskalender die nächsten Fixpunkte bereits fest:
- 16. April 2026: Quartalsbericht Q1
- 3. Juni 2026: Hauptversammlung
- 14. Juli 2026: Halbjahresbericht
Der nächste konkrete Informationsschub kommt damit am 26. Februar – mit dem Jahresbericht als zentralem Update zu Transformation, Moulded-Glass-Abspaltung und den zuletzt adressierten Bilanzanpassungen.
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