Glencore Aktie: Erfolgsbilanz erstaunt alle
Die Aktie des Rohstoffkonzerns legte binnen Jahresfrist über 100 Prozent zu. Eine Fundamentalanalyse sieht den fairen Wert jedoch noch knapp 50 Prozent höher.

Kurz zusammengefasst
- Kursplus von über 100 Prozent in zwölf Monaten
- DCF-Analyse impliziert fairen Wert von 10,92 GBP
- Produktionsbericht am 30. April als nächster Impuls
- Erwartete Dividende steigt auf 0,234 USD je Aktie
Seit einem Jahr hat sich die Glencore-Aktie mehr als verdoppelt. Das allein wäre schon bemerkenswert — aber eine aktuelle DCF-Analyse sieht den fairen Wert noch deutlich höher.
Kurs weit über dem Jahrestief
Der Rohstoffkonzern hat eine beeindruckende Erholung hinter sich. Vor genau einem Jahr notierte das Papier noch bei rund 2,90 Euro, heute sind es 6,36 Euro — ein Plus von über 100 Prozent in zwölf Monaten. Seit Jahresbeginn beläuft sich der Zuwachs auf rund 34 Prozent. Der Kurs liegt damit klar über dem 200-Tage-Durchschnitt von 4,72 Euro und auch über dem 50-Tage-Schnitt von 6,15 Euro — ein technisch solides Bild.
Das 52-Wochen-Hoch markierte der Titel Ende März bei 6,53 Euro. Zum aktuellen Niveau fehlen noch knapp drei Prozent bis dahin.
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Bewertungslücke laut DCF-Modell erheblich
Interessanter als die Charttechnik ist eine am 27. April veröffentlichte Fundamentalanalyse. Auf Basis eines Discounted-Cash-Flow-Modells mit einem Abzinsungssatz von 8,3 Prozent ergibt sich ein fairer Wert von umgerechnet rund 10,92 GBP je Aktie — was gegenüber dem aktuellen Kursniveau eine theoretische Unterbewertung von etwa 49 Prozent impliziert. Grundlage dieser Einschätzung sind vor allem Erwartungen an steigende Cashflows aus dem Kupferportfolio und dem Handels- und Marketing-Segment.
Für 2026 prognostizieren Analysten einen Gewinn von 0,525 USD je Aktie. Als Dividende werden 0,234 USD je Anteilsschein erwartet — deutlich mehr als die 0,130 GBP, die Aktionäre im Vorjahr erhielten.
Produktionsbericht als nächster Kurstreiber
DCF-Modelle liefern Orientierung, keine Garantien — zumal Rohstoffwerte stark von Preiszyklen abhängen, die sich schnell drehen können. Das dürfte spannend werden: Am 30. April veröffentlicht Glencore seinen Produktionsbericht für das erste Quartal 2026. Der Markt wartet auf Hinweise, ob die operative Entwicklung das positive Momentum der vergangenen Monate bestätigt — und ob das Kupfergeschäft die hohen Cashflow-Erwartungen untermauern kann, auf denen die Bewertungsthese maßgeblich beruht.
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